Abschied vom besten Freund

Aus Mein-Hund.de

2. Juni 2011  |  Kommentare: 2

Es ist kein schönes Thema, aber für Hundehalter ein leider unvermeidbares: Da Haustiere uns selten überleben, müssen die meisten Herrchen und Frauchen irgendwann von ihrem geliebten Vierbeiner Abschied nehmen. In der Regel ist es einem dabei ein großes Anliegen, seinem Liebling ein würdiges Andenken zu verschaffen – nicht zuletzt auch, um die eigene Trauer besser verarbeiten zu können. Es lohnt sich daher, sich bereits vorab zu informieren, worauf man achten muss und wo man Unterstützung finden kann.

Viele Tiere verbleiben nach ihrem Ableben beim Tierarzt, der - meist gegen eine Gebühr – anbietet, sich um den Kadaver zu kümmern. Den meisten Tierhaltern dürfte nicht bewusst sein, was danach mit ihrem treuen Gefährten passiert. Die Leiche wird in eine so genannte „Tierkörperbeseitigungsanstalt“ gebracht, wo sie zu Tiermehl und Tierfetten weiterverarbeitet wird.

Diese „Entsorgung“ ist für viele sicherlich nicht das, was sie sich unter einem würdigen Ende für ihr Haustier vorstellen. Doch zum Glück gibt es auch andere Möglichkeiten:

Eine ist, das Tier im eigenen Garten zu begraben. Zwar ist das seit 2002 kraft einer EU-Vorschrift grundsätzlich verboten. Es ist aber möglich, beim zuständigen Landratsamt einen Antrag zu stellen, oder aber die Behörde hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die die Tierbestattung auf privatem Grund generell zulässt. Wohnt man nicht in einem Wasserschutzgebiet und hält man sich an einige Vorschriften, steht der letzten Ruhestätte im eigenen Garten in der Regel also nichts im Weg.

Wer keinen Garten hat, kann seinen Liebling auch auf einem der zahlreichen Tierfriedhöfe in Deutschland bestatten lassen. Außerdem gibt es spezielle Tierkrematorien, in denen man den Kadaver einäschern lassen kann. Entweder zusammen mit anderen Tieren in einer Sammeleinäscherung oder in einer einzelnen Feuerbestattung, so dass man die Asche des Tieres anschließend in einer Urne mitnehmen kann.

Wer eine ganz besondere Beisetzung für seinen Hund wünscht, kann sich auch an spezielle Bestattungsunternehmen für Tiere wenden. Die Firmen begleiten den Bestattungsprozess von der Wahl der Beisetzungsart, über die Vorbereitung bis zur Durchführung. Sie fertigen Tiersärge an, bahren das Tier auf Wunsch für den letzten Abschied auf oder bieten zum Teil sogar Seebestattungen an.

Adressen von Bestattungsunternehmen, Tierfriedhöfen und – krematorien findet man zu Hauf in den Gelben Seiten.

Auch im Internet findet man Unterstützung beim Abschied von seinem geliebten Kameraden. Auf virtuellen Tierfriedhöfen - wie etwa Virtueller-Tierfreidhof.de oder Regenbogenbrücke.com - kann man eine eigene Gedenkstätte mit Bildern seines Hundes gestalten, symbolisch eine Kerze anzünden oder ein Kondolenzbuch eröffnen -und die Trauer so mit anderen teilen.

Copyright Bild: Astrid Borower / pixelio.de

Kommentare

jahna
17.06.2011 - 17:57
versteh schon, was du meinst, aber ich glaube,dass es viele leute gibt, denen das echt beim abschied hilft. und dann isses ja egal ob das jetzt dem tier entspricht oder nicht. also dem tier auf jeden fall dann schon
mr.minz
14.06.2011 - 17:39
nicht falsch verstehn, ich bin niemand der sagt, ist doch nur ein haustier oder so, aber ich finde so ein besttungsunternehmen für tiere echt skurril. eigentlich entspricht das doch einem tier nicht, nicht weil es weniger wert ist als ein mensch, aber weil es anders ist ...
  



 


Kommentare

jahna am 17.06.11
versteh schon, was du meinst, ab...
mr.minz am 14.06.11
nicht falsch verstehn, ich bin n...

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