Atmung und Verdauung

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    Der Atmungsapparat des Hundes dient anders als bei uns Menschen und anderen Tieren nicht nur zur Aufnahme von Sauerstoff und Abgabe von Kohlendioxid. Zusätzlich zur Atmung müssen die Atmungsorgane auch den Körper kühlen, eine Funktion, die bei uns durch das Schwitzen erfüllt wird. Ein Hund kann aber nicht schwitzen - ist ihm heiß, so muss er hecheln und die überschüssige Körperwärme durch schnellere Atmung abführen. Die Zunge bietet dabei zwar eine Oberfläche zur Verdunstung des Speichels, bei sehr großer Hitze ist starkes Speicheln des Hundes aber nicht vermeidbar.

    Die Verdauungsorgane von Hunden sind so ausgelegt, dass sie den Tieren eine extrem unregelmäßige, aber dafür umso reichlichere Aufnahme von Nahrung gestatten. Hunde kauen ihr Futter nicht besonders gut, da ihre Speiseröhre sehr dehnbar ist und auch große Nahrungsstücke befördert. Dies führt nicht selten zum Verschlucken ungenießbarer Gegenstände, die schlimmstenfalls Verletzungen des Darmbereiches zur Folge haben können, normalerweise aber wieder ausgeschieden werden. Eine Besonderheit des Verdauungsapparates von Hunden ist sicher der üppige Speichelfluss, der bereits durch leichteste Reize wie beispielsweise das Näherkommen des Herrchens ausgelöst werden kann. Auch hier gibt es wieder Unterschiede von Rasse zu Rasse. Vor allem Doggen sind für ihren extremen Speichelfluss bekannt, während er sich bei anderen Rassen im normalen Bereich bewegt.