Autofahrten mit dem Hund: Worauf muss man achten?

    Aus Mein-Hund.de

    In immer mehr Familien gilt der Hund als festes Familienmitglied und kommt dabei auch bei jeder Autofahrt mit. Doch was grundsätzlich so einfach wirkt, erfordert manchmal einiges an Planung. Insbesondere in den warmen Sommermonaten muss vorgesorgt werden, damit der geliebte Vierbeiner auch eine entspannte Fahrt genießen kann. Die Vorbereitungen beschränken sich allerdings nicht nur auf ausreichend Wasser und Futter, sondern mindestens eine ebenso große Rolle spielt die Sicherheit.

    Sicherheit für Mensch und Tier

    Wer mit dem Hund auf Reisen geht, sollte sicherstellen, dass das Fahrzeug sicher ist. Das betrifft die gesamte Technik und endet bei den richtigen Reifen. Während vor einer Reise bei winterlichen Straßenverhältnissen unbedingt Winterreifen aufgezogen werden müssen, müssen Hundehalter im Sommer dafür sorgen, dass auch für den Vierbeiner genügend Getränke an Bord sind. Pausen sind bei Autofahrten immer wichtig: Umso länger die Fahrt andauert, desto mehr Pausen braucht der Hund. Die Rast wird bestenfalls mit einem kleinen Spaziergang ausgefüllt, der Vierbeiner sollte während der Fahrtpause außerdem viel trinken. Bei dem Spaziergang unbedingt an die Leinenpflicht denken, damit es nicht zu einem Versicherungsfall kommt. Füttern müssen Tierhalter den Hund während der Autofahrt nicht.

    Die meisten Hunde haben einen relativ unruhigen Magen, daher könnte es im schlimmsten Fall passieren, dass das Futter im Laufe der Fahrt wieder hochkommt. Lange Urlaubsfahrten sind besser an mehreren Tagen zurückzulegen, um dem Hund nicht zu viel zuzumuten. Da spielt allerdings der Gesundheitszustand des Vierbeiners eine elementare Rolle. Gerade im Sommer sind Fahrten mit dem Auto eine kritische Angelegenheit, das Thermometer im Inneren klettert nämlich schnell bedenklich nach oben. Wenn das Auto zur unerträglichen Hitzefalle wird, ist das für den Hund eine echte Qual. An solchen Tagen sollten Haustierbesitzer das Nachsehen haben und die Autofahrt eher verschieben. Das Fenster muss im Übrigen immer verschlossen bleiben.

    Der starke Zug des Fahrtwindes tut den Tieren nicht gut. Nicht zuletzt müssen Hundehalter unbedingt ein Hunde- bzw. Gepäckschutzgitter in ihrem Auto installiert haben. Das schützt den Hund und alle Insassen bei einem voll beladenem Kofferraum vor umherfliegendem Gepäck oder dient – falls der Hund im Kofferraum des Autos sein Revier hat – seinem sicheren Transport.

    Hunden ein positives Gefühl vermitteln

    Hunde reagieren auf Autofahrten oftmals gestresst und unruhig. Das Problem ist das Auto selbst, denn in vielen Fällen fand gar keine ordentliche Annäherung mit dem Gefährt statt. Ein Hund muss langsam und bedacht an das Auto gewöhnt werden, bevor es überhaupt losgehen kann. Wenn das Auto nur für Fahrten zum Tierarzt genutzt wird, ist es kaum verwunderlich, wenn sich der Vierbeiner wehrt. Positive Verknüpfungen machen den Hund entspannter und sorgen zudem dafür, dass eine Autofahrt nicht im Stress endet. Es ist außerdem wichtig, dass es einen festen Platz im Wagen gibt. Hunde lieben es, wenn ein Ort alleine ihnen gehört.


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