Bergamasker Hirtenhund

    Aus Mein-Hund.de


    Der Bergamasker Hirtenhund wird aufgrund seiner Schnelligkeit und Kraft nach wie vor gerne als Wachhund für Gebirgsherden eingesetzt. Inwzischen findet er jedoch auch zunehmend als Familien- und sogar Therapiehund Verwendung.

    Ursprünge der Rasse

    Schon zur Zeit Cäsars wurden durch die Phönizier langhaarige Hunde mit zotteligem Fell nach Europa eingeführt. In den Bergen Norditaliens entwickelte sich aus ihnen die Schäferhundrasse, die nach ihrem ersten Züchter Pastor Bergamasco benannt wurde. In dem wechselhaften Wetter bildete sich eine harte und widerstandsfähige Rasse, die ihrem Besitzer loyal und gehorsam folgt.

    Aussehen

    Die rustikale Rasse zeichnet sich durch einen stabilen, kräftigen Körperbau aus. Der breite Kopf ist zwischen den Ohren leicht gewölbt; die Augen bleiben meist unter dem dichten Fell verborgen.

    Die Ohren werden halb aufgerichtet getragen. Der Rücken ist gerade; die langen Zotten bilden einen natürlichen Mittelscheitel entlang der Rückenlinie. Die Rute ist dicht behaart und wird tief getragen. Bergamasker messen rund 55 bis 63 Zentimeter bei einem Gewicht um 30 Kilogramm.

    Der Bergamasker kommt in unterschiedlichen Grauschattierungen und Isabelltönen sowie mit schwarzem Fell vor. Weiße Abzeichen sind erlaubt, solange sie nicht mehr als 20 Prozent des gesamten Fells ausmachen. Auffällig ist sein Fell, das im Laufe der Jahre in langen, verfilzten Zotten herabhängt, sofern der Hund nicht gekämmt wird.

    Dieses Schnürenfell bietet zum einen hervorragenden Wetterschutz, zum anderen soll es eine Funktion als Schutz vor ausschlagenden Herdentieren und in früheren Zeiten vor angreifenden Wölfen besitzen. Am Kopf, der regelmäßig gekämmt werden sollte, ist das Fell feiner. Die Unterwolle ist kurz und dicht und fühlt sich fett an.

    Art und Wesen

    Der Bergamasker besitzt ein äußerst sensibles und anhängliches Wesen. Durch seine Intelligenz und seine guten Veranlagungen ist er leicht zu erziehen. Bei einer Haltung als Familienhund zeigt sich der starke Schutztrieb des Bergamaskers.

    Obwohl der Hund ein großes Bedürfnis nach Zärtlichkeit und ein sehr gutmütiges Wesen hat, besitzt er auch genügend angeborene Schärfe, wodurch sein Schutztrieb sehr ausgeprägt ist. Der Bergamasker ist ein sehr guter Familienhund, wenn man ihn konsequent erzieht und ihm genügend Bewegungsfreiheit bieten kann.

    Haltung

    Wenig anspruchsvoll im Futter und Pflege, muss jedoch beim jungen Hund einiges beachtet werden: Das Fell des Bergamasker weist eine charakteristische Struktur auf, die an Schaf- oder Ziegenfell erinnert. Im Alter von etwa einem Jahr sollte daher das Fell in diese gewünschte Zottenform gebracht werden.

    Die weitere Pflege besteht dann im Auseinanderzupfen des Fells. Dies ist mit geringem Aufwand verbunden und kann im Rahmen von Streicheleinheiten erledigt werden. Aufgrund der verfilzten Zotten haart die Rasse kaum; das Fell hält jedoch Nässe und Schmutz.

    Man sollte in jedem Fall beachten, dass der Hund sehr viel Auslauf benötigt.

    Interessante Links zum Bergamasker Hirtenhund

    Bergamasker Hirtenhund Zucht

    Bergamasker Hirtenhunde Klub Schweiz

    Hirtenhunde in Not

    Allgemeiner Hirten- und Hütehunde Club


    Steckbrief

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    Rasse Bergamasker
    Gruppe Hüte- und Treibhunde
    Herkunft Italien
    Schulterhöhe 54-62 cm
    Gewicht 26-38 kg
    Farben grau, schwarz, grau-schwarz gefleckt, Isabelltöne und weiße Abzeichen erlaubt
    Pflegeaufwand mittel
    Auslauf hoch

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