Bewegungsapparat - Hunde

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Diskusprolaps

Manche Hunderassen zeigen eine besonders ausgeprägte Anfälligkeit für Bandscheibenschäden. Dackel (Dackellähme), Pekinese und Pudel sind davon besonders betroffen, aber auch größere Rassen wie Schäferhund und Dobermann-Pinscher. Ab einem Alter von zehn Jahren können Wirbelsäulenerkrankungen aber bei allen Rassen auftreten. Je nach Schwere des Schadens unterscheidet man die Bandscheibendegeneration, also eine Abnutzung der Bandscheibe, den Bandscheibenvorfall, bei dem die Bandscheibe etwas in den Wirbelkanal vorrutscht, und den Bandscheibenvorfall mit Rückenmarkskompression, bei dem auch der Nervenstrang des Rückenmarks in Mitleidenschaft gezogen wird. Alle drei Erkrankungsformen lösen starke Schmerzen aus, bei einer Schädigung von Nervengewebe kommt es zu Lähmungserscheinungen im betroffenen Körperabschnitt.

Hüftgelenksdysplasie

Die Hüftgelenksdysplasie ist eine Fehlstellung des Hüftgelenks, die zur Abnutzung des Gelenkknorpels zwischen Hüfte und Oberschenkelknochen führt. Die aufgeraute Knorpeloberfläche entzündet sich leicht und es kommt zu einer schmerzhaften Arthritis. Besonders große und sehr große Rassen, wie zum Beispiel der Schäferhund, neigen zu dieser Erkrankung, die im Grunde nicht behandelbar ist.


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