Der Besuch beim Hundefrisör
Aus Mein-Hund.de
Pudel, Terrier, Malteser oder Schnauzer - mit diesen Hunderassen gehen Hundebesitzer für gewöhnlich in bestimmten Abständen zum Hundefrisör, um Ordnung ins Fell zu bekommen und die Frisur des Hundes richten zu lassen. Doch es gibt auch abseits von nachwachsenden Haaren Gründe, einen Hundefrisör aufzusuchen.
Gründe für den Besuch beim Hundefrisör
"Immer dann, wenn man als Besitzer das Gefühl hat, dass man mit der Fellpflege nicht mehr hinterherkommt, sollte man auf jeden Fall mit seinem Hund zum Hundefrisör gehen", empfiehlt Daniela Winkelvoß, Hundefrisörin aus der Wedemark bei Hannover. Gerade bei Hunden, die ein weiches Fell haben, kann es am Bauch sowie an den Achsel und Leisten zu Verfilzungen kommen. Werden solche Hunde nicht regelmäßig gebürstet, nehmen die Verfilzungen schnell überhand, so dass unter Umständen nur ein Herausschneiden der Stellen möglich ist.
Ein Hundefrisör besitzt neben der notwendigen Routine zusätzliche Pflege- und Hilfsmittel, die das Wegschneiden von Filzknäueln eventuell verhindern. Auch wenn das Fell stark riecht oder der Hund extrem haart, kann ein Hundefrisör der richtige Ansprechpartner sein.
Hautkrankheiten erkennen
Gerade Haarausfall und starker Geruch des Hundes können auf bestimmte Erkrankungen hinweisen, die der Besitzer unter Umständen nicht erkennt, so dass diese unbehandelt bleiben und sich verschlimmern können. "Da der Hundefrisör dem Hund für längere Zeit sehr nahe ist und ihn überall berührt, erkennt er häufig frühzeitig Krankheitsanzeichen", weiß Daniela Winkelvoß. Werden Hautirritationen, Entzündungen oder ähnliches entdeckt, verweist ein guter Hundefrisör den Kunden an einen Tierarzt, damit dort die notwendige Behandlung stattfinden kann.
Einen guten Hundefrisör finden
Der Beruf Hundefrisör ist in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung, so dass sich im Pinzip jeder Mensch so nennen darf, ohne eine entsprechende Ausbildung genossen zu haben. Woran erkennt man also einen Hundefrisör, der sich in seinem Metier auskennt?
Zum einen ist Mundpropaganda nach wie vor eine sichere Methode, um einen guten Hundefrisör zu finden. Daniela Winkelvoß weiß: "Einen guten Hundefrisör erkennt man an entspannten, gepflegten und zufriedenen Kundenhunden!" Im Umgang mit den Besitzern sei wichtig, dass der Frisör auf die individuellen Bedürfnisse von Mensch und Hund eingehe. Die Hunde sollten ruhig, geduldig und konsequent behandelt und nicht zuletzt der Rassestandard sowie die Fellbeschaffenheit berücksichtigt werden.
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