Der Hund als Freund des Menschen

    Aus Mein-Hund.de

    Hund als Freund des Menschen.jpg

    Die wichtigste Funktion, die Hunde in unserer heutigen Gesellschaft besitzen, ist wohl ihr Dasein als treuer und anhänglicher Freund und Gefährte des Menschen. Sie sind vor allem Gesellschafts- und Familienhunde, nicht mehr primär Arbeitstiere.

    Adelige Kreise entdeckten bereits früh die Fähigkeiten von Hunden jenseits ihres Daseins als Nutztier; Mitte des 19. Jahrhunderts waren sie als Hausgenossen der Aristokratie nicht mehr wegzudenken. Die meisten Hundebesitzer haben zweifellos schon zu Zeiten unserer Urahnen auch emotionale Bindungen zu ihren Tieren geknüpft, viele werden es genossen haben, wenn ihr Vierbeiner ihnen abends die kalten Füße wärmte und ihnen das Gefühl gab, dass er sich wohl und geborgen fühlte.

    Seit mindestens hundert Jahren ist es nun vor allem diese Tatsache, die Hundebesitzer an ihren vierbeinigen Lieblingen schätzen. Hunde stehen stets treu zu ihrem Herrchen und beschützen ihn. Sie begleiten den Besitzer und die ganze Familie durch dick und dünn. Man kann sich immer auf sie verlassen, ohne befürchten zu müssen enttäuscht zu werden. Nicht umsonst spricht man schließlich vom "besten Freund des Menschen".

    Mit der Aufnahme eines Hundes in die Familie ist plötzlich jemand da, der auf uns angewiesen ist, der von seinem Herrchen verlangt, dass es sich um ihn kümmert. Für einen Menschen, der sich einsam oder nutzlos fühlt, kann dies regelrecht therapeutische Wirkung haben, der Hund gibt ihm sein Selbstwertgefühl zurück. Und Kinder können auf diese Weise Verantwortungsbewusstsein erlernen, denn um einen Hund muss man sich immer kümmern, man kann ihn nicht wie ein Spielzeug weglegen, wenn es langweilig wird.

    Zudem wirkt ein Hund neben dem psychischen Wohlergehen auch auf die körperliche Gesundheit ein. Untersuchungen belegen, dass Hundebesitzer viel weniger anfällig für gesundheitliche Beschwerden sind, zum einen für harmlose Krankheiten wie Erkältungen oder Kopfschmerzen, zum anderen für Herzerkrankungen. Dies hängt sicher mit der Tatsache zusammen, dass ein Hund schlichtweg keine Rücksicht auf seinen Besitzer nehmen kann, wenn es um körperliche Betätigung geht. Ein Hund braucht Bewegung, der eine mehr, der andere weniger, aber ein gewisses Maß an Auslauf ist für jeden Hund unerlässlich.

    Schließlich haben Hunde auch positiven Einfluss auf unsere Gefühlswelt. Alleine das Beobachten eines Hundes macht uns Freude, ebenso der körperliche Kontakt durch Streicheln und Kuscheln. Dieser Austausch von Zärtlichkeiten, auch in der Öffentlichkeit, gewinnt vor allem an Bedeutung, wenn man bedenkt, dass es in vielen Kulturen nicht üblich ist, offen Gefühle zu zeigen. Viele Menschen lieben es außerdem, mit ihrem vierbeinigen Freund zu reden und genießen seine tröstende Gesellschaft, obwohl sie sich bewusst sind, dass er nur wenig versteht. Letztendlich erfüllt es uns einfach mit tiefer Befriedigung, wenn wir einen Hund umsorgen können und sehen, dass er sich bei uns wohl fühlt.


    Themen

    Golden-retriever-teaser.jpg

    Golden Retriever
    Der Golden Retriever zählt zu den gefragtesten britischen Hunderassen.

    Papillon-Hund-teaser.jpg

    Papillon
    Der Papillon verdankt seinen Namen seiner Ohren-Form, ....

    Chow-Chow-teaser.jpg

    Chow-Chow
    Der Chow-Chow ist ein beliebter Wachhund, der in China seinen Ursprung hat.

    Dobermann-teaser.jpg

    Dobermann
    Der Dobermann ist eine sehr intelligente deutsche Hunderasse.