Der alljährliche Fellwechsel strapaziert die Nerven

    Aus Mein-Hund.de

    Jedes Jahr aufs Neue ist es wieder soweit – der Fellwechsel beim geliebten Vierbeiner steht an. Meist ist es im Frühjahr und Herbst soweit und so mancher Hundebesitzer wundert sich, dass sein Wohnungshund diesen Fellwechsel überhaupt noch vollzieht. Schließlich lebt er das ganze Jahr in wohltemperierten Räumen. Der Fellwechsel wird auch tatsächlich von den Temperaturen beeinflusst, aber ebenso von der Helligkeit. Werden im Frühjahr die Tage länger und die Sonne lässt sich öfter blicken, regt dies den Fellwechsel an. Der findet im Frühjahr übrigens verstärkt statt, da das Winterfell dichter und ausgeprägter ist.

    Die Last mit dem Fell

    Der übliche Fellwechsel sieht so aus, dass der Hund von Tag zu Tag mehr Haare verliert. In den massiven Zeiten des Fellwechsels kann sich der Hundehalter vor lauter Haarbüscheln kaum mehr retten, die auf Parkett, Teppich, Sofa und Co. verteilt werden. Da steht der Staubsauger niemals still, doch schnell stößt er an seine Grenzen. Denn gerade Tierhaare lassen sich mit einem herkömmlichen Staubsauger nur schwer entfernen. Abhilfe schaffen hier gute Tierhaarstaubsauger, die speziell für diese Anforderung entwickelt wurden. Doch nicht nur bei der Grundreinigung der Wohnung kann der Fellwechsel vereinfacht werden.

    Tägliches Bürsten ist Pflicht

    Während der Zeit des Fellwechsels sollte tägliches Bürsten Pflicht sein. Dadurch wird die Durchblutung der Haut angeregt und loses, altes Fell wird direkt mit heraus gekämmt. So lassen sich übermäßige Haarbüschel auf Teppich und Co. weitestgehend reduzieren. Zudem empfinden viele Hunde das tägliche Bürsten als zusätzliche Streicheleinheit. Für das Entfernen der dichten Unterwolle gibt es übrigens spezielle Bürsten, mit denen diese ausgebürstet werden kann.

    Weitere Unterstützung für den Hund im Fellwechsel

    Der Hund kann im Fellwechsel zusätzlich unterstützt werden, durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Zudem kann etwas Öl übers Futter gegeben werden, welches für ein seidig glänzendes, gesund aussehendes Fell sorgt. Das neue Fell kann so schöner nachwachsen. Allerdings sollte sehr sparsam mit dem Öl umgegangen werden, ein Teelöffel über die übliche Mahlzeit gegeben, ist ausreichend. Bei zu viel Öl reagieren empfindliche Hunde sonst gerne mit Durchfall. Für gesundes und glänzendes Fell sorgen zudem B-Vitamine, Biotin, Zink und hochungesättigte Fettsäuren.

    Die richtige Fellpflege auch außerhalb des Fellwechsels

    Auch außerhalb des Fellwechsels, der durchschnittlich sechs bis sieben Wochen andauert, sollte auf eine gute Fellpflege geachtet werden. Hierbei ist die Fellart des Hundes entscheidend. Als Richtlinien gelten dabei folgende Angaben:

    • glattes Fell: Einmal pro Woche kämmen und bürsten, nur mäßig baden, um die Schutzschicht des Fells, die wasserabweisend ist, nicht zu zerstören (z. B. Dalmatiner).
    • seidiges Fell: Täglich kämmen und bürsten, häufiger baden (z. B. Malteser).
    • drahtiges Fell (Drahthaar): Einmal pro Woche kämmen und bürsten, alle drei bis vier Monate trimmen (lassen) und nach dem Trimmen baden, um die Haut zu entspannen (Foxterrier Drahthaar).
    • langes Fell mit Unterfell: Einmal pro Woche kämmen und bürsten, zum Fellwechsel (Frühjahr und Herbst) baden (z. B. Collie).
    • gelocktes Fell – nicht haarend: Zwei bis drei Mal wöchentlich kämmen und bürsten, zusätzlich alle sechs bis acht Wochen scheren (lassen) und baden (z. B. Pudel).


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