Die ersten Wochen im Leben der Welpen

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    In den ersten drei Wochen ernähren sich die Welpen ausschließlich von der Milch der Mutter. Diese Kost wird in den folgenden drei Wochen durch von der Mutter hervorgewürgte, vorverdaute Nahrung ergänzt.

    Die Hunde gewöhnen sich nach und nach an "richtige" Nahrung, werden aber noch einige Zeit von der Mutter gesäugt, in erster Linie um Nähe und Geborgenheit zu erfahren.

    Sie wird sich aber immer öfter dieser Prozedur entziehen und weist allzu aufdringliche Welpen auch mit kontrollierten Bissen zurück. Beim endgültigen Absäugen vertreibt sie ihre Jungen durch Geknurr und Bisse, ein Verhalten, das uns Menschen herzlos erscheint, für den Hund jedoch wichtig und normal ist.

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    Die ersten drei Lebensmonate des kleinen Welpen prägen sein Verhalten und seinen Charakter für den Rest seines Lebens.

    Die ersten zwei Wochen verbringt er vollständig in Abhängigkeit von der Mutter. In dieser Zeit kann sich täglicher Kontakt mit Menschen bereits positiv auf seine emotionale Entwicklung auswirken.

    In den folgenden zwei Wochen gewinnt er an Unabhängigkeit. Er kann den wärmenden Schutz der Mutter verlassen und auf Entdeckungsreise gehen. Sein Erkundungsradius wird sich dabei zusehends vergrößern.

    Im Alter von vier Wochen beginnt endgültig der Sozialisationsprozess, der bis zur zwölften Lebenswoche andauert. In dieser Zeit ist der kleine Hund besonders aufnahmebereit für prägende Erfahrungen. Im Spiel mit den anderen Welpen erprobt er das Rudelverhalten und versucht auf spielerische Weise, sich einen Platz in der Rangfolge zu sichern. Dabei werden auch die Zähne eingesetzt und das Hundekind lernt, mit seinen Kräften dosiert umzugehen, um den Spielgefährten nicht zu verletzen.

    Die Mutter spielt in dieser Phase eine wichtige Rolle als Vorbild und Aufsicht. Sie greift rügend ein und weist zurecht, wenn sich eines ihrer Kinder zu ungestüm verhält. So lernen die Welpen die Autorität der Hündin zu akzeptieren. Durch den täglichen Kontakt mit dem Menschen in diesen wichtigen ersten zwölf Wochen lernt der Hund, ihn in sein soziales Gefüge zu integrieren und offen und lernbereit auf ihn zuzugehen.

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    Je größer der Erfahrungshorizont des Welpen in diesen ersten zwölf Wochen ist, desto größer wird später seine Fähigkeit sein, sich neuen Situationen anzupassen.

    Im Interesse der emotionalen Gesundheit des Hundes und auch im Hinblick auf ein unkompliziertes und glückliches Zusammenleben mit diesem treuen Freund des Menschen tut man also gut daran, dem Welpen ein optimales Aufwachsen zu gewährleisten.


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