Die richtige Erziehung

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    Ganz egal, wie Sie das Leben mit Ihrem Hund gestalten wollen, ob Sie sportliche Aktivitäten planen, den Hund als Helfer an Ihrer Seite haben wollen oder auch nur einen Gefährten suchen ? Ohne die richtige Erziehung werden Sie Ihr Ziel nicht erreichen. Denn wie soll Ihr Hund einen Befehl richtig ausführen, wenn Sie versäumt haben, ihn zu lehren, darauf korrekt zu reagieren?

    Ein gut erzogener Hund kommt, wenn er von seinem Besitzer gerufen wird, unabhängig davon, ob gerade andere Tiere, Autos, Radfahrer oder fremde Menschen seine Aufmerksamkeit beanspruchen. Der Besitzer kann seinen Hund problemlos überall anfassen, die nötige Körperpflege durchführen, ihn untersuchen und bei kleineren Verletzungen verarzten. Außerdem genügt seine Anwesenheit, damit sich der Hund von einem Tierarzt helfen lässt. Der ideale Hund ist zudem stubenrein, lässt sich an der Leine führen und kann eigentlich überall hin mitgenommen werden. Diese Vorstellung mutet vielleicht utopisch an, ein Hund ist jedoch durchaus in der Lage, all das zu lernen.

    Es herrschen geteilte Meinungen darüber, wie genau in jeder erdenklichen Situation auf einen Hund eingewirkt werden sollte. Dies resultiert sicher mit aus der Tatsache, dass jede Rasse, ja sogar jeder Hund charakterliche Eigenheiten besitzt. Ein Patentrezept oder eine Gebrauchsanweisung zur richtigen Hundeerziehung kann es also nicht geben. Die Erziehung muss immer auf das individuelle Team aus Hund und Mensch ausgerichtet sein und sie muss sich immer daran orientieren, was machbar ist. Gewisse Dinge gelten jedoch allgemein und es kann sicher nicht schaden, sie zu beachten.

    Zunächst ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass Hunde im Allgemeinen gerne lernen. Sie hören jedoch nur auf ein Kommando, wenn sie einen Sinn darin erkennen. Aufgabe des Besitzers ist es also zunächst und vor allem, den Hund soweit zu motivieren, dass er den Befehl ausführen will. Weiter sollte bedacht werden, dass es natürlich wünschenswert ist, einen Hund ausschließlich durch positive Verstärkung zu erziehen, manchmal aber der Einsatz einer negativen Verstärkung unerlässlich ist. Es ist wichtig, liebevoll mit unserem Vierbeiner umzugehen, ihn zu streicheln und zu loben. Aber auch das Setzen von Grenzen, eine Korrektur zwischendurch ist oftmals nötig. Hunde sind Rudeltiere, sie sind daran gewöhnt, sich unterzuordnen. Respektieren und lieben können sie ihren Besitzer jedoch nur, wenn er sie richtig führt, wenn er zwar liebevoll, aber doch konsequent und vor allem ruhig eine klare Linie verfolgt. Zorn und Wutausbrüche sind völlig fehl am Platz.

    Ein Hundehalter muss sich im Klaren darüber sein, dass das Erlernen der gewünschten Verhaltensmuster viel Zeit in Anspruch nehmen kann, diese Geduld muss aber aufgebracht werden. Ein Hund ist auch nicht in der Lage, vielfältigste unterschiedliche Dinge auf einmal zu lernen ? Schritt für Schritt vorzugehen ist wichtig, um ans Ziel zu gelangen. Bei Welpen ist es zunächst angebracht, sie zur Stubenreinheit zu erziehen. Ebenso müssen sie lernen, auf ihren Namen zu hören. Von Anfang an sollten sie auch an Halsband und Leine gewöhnt werden und lernen, an der Leine zu laufen, ohne zu ziehen. Erst wenn diese grundlegenden Dinge funktionieren, ist es an der Zeit, mit Gehorsamsübungen zu beginnen.

    Kommandos wie "Hier!", "Sitz!", "Platz!", "Bleib!" sind notwendig, um den Hund kontrollieren zu können. Man kann Hunden angeborene Triebe wie den Jagdtrieb nicht abgewöhnen, gehorcht ein Hund jedoch auf die wichtigsten Kommandos, ist sein Besitzer jederzeit in der Lage, ihn zu beherrschen und seine Triebe in die richtigen Bahnen zu lenken. In diesem Zusammenhang muss darauf geachtet werden, in den verschiedensten Situationen mit dem Hund zu üben ? im Haus, im Garten, auf der Straße, wenn andere Personen oder auch Tiere dabei sind. Nur so lernt der Hund, sich immer und überall auf sein Herrchen zu konzentrieren und auf ihn zu hören.

    Wenn ein Hund von Anfang an sowohl mit Gesten als auch mit Worten erzogen wird, kann das für den Hundehalter in den verschiedensten Situationen vorteilhaft sein. Das Tier kann dann z.B. Kommandos verstehen, auch wenn es außer Rufweite ist.

    Diese grundlegenden Hinweise sollte jedermann beachten, der sich wünscht, eine harmonische Beziehung zu seinem vierbeinigen Freund aufzubauen, die von Liebe und Respekt geprägt ist. Hundeschulen bieten hierbei von Anfang an Hilfe. Bereits mit den Welpen kann man Kurse besuchen. Ein allgemein gültiger Rat kann in diesem Zusammenhang aber nicht gegeben werden. Jeder Hundebesitzer muss letzten Endes selbst entscheiden, wie er seinen Hund erziehen will und ob er dazu Hilfe in Anspruch nimmt oder nicht. Es ist jedoch ohne Zweifel möglich, jedem Hund die grundlegendsten Gehorsamsregeln beizubringen und ihn so zum idealen Hund im Rahmen des Möglichen zu erziehen.


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