Dobermann

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    Der Dobermann (auch: Dobermann-Pinscher) ist eine beliebte deutsche Hunderasse. Aufgrund seiner schnellen Lernfähigkeit wird er gerne bei Hundesportarten und als Polizei- oder Blindenhund eingesetzt. Seine Verwendung als Wachhund und im zweiten Weltkrieg hat ihm einen schlechten Ruf eingebracht, der oftmals unberechtigt ist.

    Video - Rassepotrait Dobermann

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    Ursprünge der Rasse

    Karl Freiherr Louis Dobermann, der Begründer und Namensgeber der Rasse, begann um 1860 in Thüringen scharfe und bedrohlich aussehende Wachhunde für Geldtransporte zu schaffen. Ungefähr ab der Jahrhundertwende wurde der Dobermann, der zahlreiche Blutlinien in sich vereint - darunter englische Terrier, Greyhounds, deutsche Pinscher und Rottweiler - rein gezüchtet.

    Besonders im Ersten Weltkrieg fand er Verwendung als Militärhund. Damit die Hunde gefährlicher aussahen, wurden ihnen die Ohren relativ kurz kupiert. Später bewährten sich einzelne Dobermann-Pinscher auch als Rettungshunde; meist wird die Rasse heute jedoch als Begleithund gehalten.

    Aussehen

    Der Dobermann ist eine vom Erscheinungsbild her sehr einheitliche Rasse. Sein Körperbau ist leicht und athletisch. Der Kopf ist schmal, mit lang gezogener Schnauze und schwarzer oder rostbrauner Nase. Die Augen sind rund und groß.

    Die hängend getragenen Ohren sind klein, meist mit Neigung nach vorne. Das Kupieren der Ohren ist in Deutschland verboten. Der Hals ist lang und beweglich, der eher kurze Rücken gerade. Die Beine sind lang und besitzen kräftige, trockene Gelenke. Die Rute ist wenig behaart und gerade oder leicht gebogen; meist wird sie kupiert.

    Rüden erreichen eine durchschnittliche Schulterhöhe von 66 bis 71 Zentimetern; Hündinnen messen zwischen 61 und 66 Zentimeter.

    Als Farben treten nur schwarz oder blau mit rehbraunen Verläufen an der Schnauze, über den Augen und an den Beinen sowie schokoladen- oder rostbraun mit lohfarbenen Abzeichen auf. Das Fell ist sehr kurz, glänzend und glatt anliegend.

    Art und Wesen

    Der Dobermann ist ein hervorragender Wachhund, der leicht abzurichten ist. Durch falsche Ausbildung scharf gemachte Hunde verhalfen der Rasse zu einem zweifelhaften Ruf. Da die Rasse loyal und gehorsam ist, wird sie bei reiner Tätigkeit als Wachhund ohne Beziehung zu einem Menschen leicht aggressiv; für Anfänger ist der Dobermann daher nicht geeignet.

    Bei richtiger Erziehung erweist er sich jedoch als kluger, aufmerksamer Begleiter. Seine Zähigkeit und große Ausdauer sowie sein großes Laufbedürfnis befähigen den Dobermann zu großen konditionellen Leistungen.

    Gesundheit

    Oftmals treten bei der Dobermann-Rasse Krankheiten wie das Von-Willebrand-Syndrom, Hüftdysplasie oder Herzerkrankungen auf. Auch Veränderungen der Halswirbelsäule sind keine Seltenheit, weshalb man den Dobermann vor dem Kauf einem genauen Gesundheitscheck unterziehen sollte.


    Steckbrief

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    Rasse Dobermann
    Gruppe Pinscher/ Schnauzer/ Molossoide u.a.
    Herkunft Deutschland
    Schulterhöhe 61-71 cm
    Gewicht 27-34 kg
    Farben schwarz oder rost mit hellbraunen Abzeichen
    Pflegeaufwand gering
    Auslauf hoch

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