Dogo Argentino
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Der Dogo Argentino (auch: Argentinische Dogge) wurde ursprünglich als Jagdhund und bei Hundekämpfen eingesetzt. Heute wird er wegen seines ausgezeichneten Geruchssinss gerne als Fährtenhund verwendet. Seine Vergangenheit hat dem Dogo Argentino einen schlechten Ruf eingebracht, weshalb seine Haltung im Schweizer Kanton Wallis sogar gänzlich verboten wurde.
Inhaltsverzeichnis |
Ursprünge der Rasse
Der Dogo Argentino ist eine verhältnismäßig junge Rasse, die erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts gezüchtet wurde. Das Zuchtziel war eine kräftige Kampfhundrasse, die es mit Wildkatzen und vor allem Wildschweinen aufnehmen konnte.
Früher wurde in Argentinien auf Dogo Argentinos gewettet, die in einer Arena Wildschweine töten sollten. Lange besaß die Rasse kein vollkommen einheitliches Erscheinungsbild, da weiterhin unter anderem Bullterrier und Doggen eingekreuzt wurden.
Aussehen
Der Dogo Argentino zählt zu den Kampfhundrassen und besitzt wie diese einen sehr muskulösen, aber nicht untersetzt wirkenden Körperbau. Der Hals ist mäßig lang und kräftig, der Rücken breit und gerade, mit muskulösen Übergängen in Schulter und Hinterläufe. Die Beine sind lang und gerade. Der Schädel ist verhältnismäßig kurz und sehr breit; der Fang ist tief und kräftig.
Die Augen sind dunkel. Die Ohren werden nicht aufgerichtet getragen und werden bei Aufmerksamkeit des Hundes nach vorne gedreht. Im Ausland finden sich viele Hunde dieser Rasse mit kupierten Ohren. Die Rute ist wenig behaart. Sie wird gerade oder leicht geschwungen getragen und im Stand häufig zwischen die Hinterbeine gezogen.
Durch die starke Bemuskelung sind Dogo Argentinos relativ schwer; sie wiegen zwischen 35 und 45 Kilogramm bei einer Schulterhöhe von 62 bis 69 Zentimetern.
Der Dogo Argentino besitzt ein kurzes, hartes Fell; die Färbung ist grundsätzlich weiß. Vereinzelte kleine, dunklere Abzeichen auf der Haut - beispielsweise dunkle Augenumrandung und schwarze Nase - sind erlaubt, dunkle Flecken im Fell dagegen nicht. Auch eine dunkle Sprenkelung der durch das dünne Fell scheinenden rosafarbenen Haut kommt häufig vor. Der Unterbauch ist im Sommer fast haarlos.
Art und Wesen
Trotz seiner Vergangenheit als Akteur in Wildschweinkämpfen wird der Dogo Argentino wegen seiner Sensibilität und Treue heutzutage gerade von Familien gehalten. Die Hunde sind äußerst kinderlieb und besitzen - anders als einige andere Kampfhundrassen - keine erhöhte Aggressionsbereitschaft. Sie sind Fremden gegenüber meist eher zurückhaltend und zeigen ein sehr gutes Sozialverhalten.
Haltung
Heute erweisen sich Dogo Argentinos als freundliche Begleithunde, die auch gut in Familien gehalten werden können. Allerdings zählen Dogo Argentinos in einigen Bundesländern zu den Hunderassen, die einen Wesenstest ablegen müssen und nicht gezüchtet sowie nur in Ausnahmefällen erworben werden dürfen.
In der Pflege ist die Rasse unkompliziert; durch das dünne Fell und die rosafarbene Haut neigt sie jedoch zu Sonnenbränden und friert im Winter oder beim Liegen auf Stein schnell.
Steckbrief
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| Rasse | Dogo Argentino |
| Gruppe | Pinscher/ Schnauzer/ Molossoide u.a. |
| Herkunft | Argentinien |
| Schulterhöhe | 62-69 cm |
| Gewicht | um 40 kg |
| Farben | weiß, kleine dunkle Abzeichen sind erlaubt |
| Pflegeaufwand | gering |
| Auslauf | groß |
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