Dogtrekking - die neue Trendsportart?

    Aus Mein-Hund.de

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    Immer häufiger hört man vom Dogtrekking. Doch was versteht man darunter? Zu Deutsch bedeutet es nichts anderes als Hundeweitwandern. Diese Hundesportart ist bisher vor allem in Ländern wie

    • Österreich,
    • Belgien,
    • Polen und
    • der Slowakei

    weit verbreitet. Doch es dauert meist nicht lange, bis der Trend auch zu uns kommt. Schon seit 2000 gibt es in diesen Ländern Dogtrekking-Wettbewerbe und seit 2012 gibt es sogar einen europaweiten Cup-Wettbewerb. In diesen Wettbewerben spricht man vom Dogtrekking, wenn gemeinsam mit dem Hund Strecken zwischen 40 und 120 Kilometer zurückgelegt werden.

    Die richtige Ausstattung für das Dogtrekking

    Wer Dogtrekking nach den korrekten Regeln absolvieren will, darf es nicht mit herkömmlichen Spaziergängen vergleichen, bei denen der Hund kreuz und quer durch den Wald streifen und seine Umgebung erkunden kann. Vielmehr trägt er ein spezielles Zuggeschirr, über welches er mit einer zwei bis drei Meter langen Leine gesichert wird. Diese wiederum wird an einem speziellen Laufgürtel, den das Herrchen trägt, befestigt und sollte mit einem Ruckdämpfer ausgestattet sein. Dieser ist vielen schon aus dem Schlittenhundesport bekannt.

    Wichtig beim Zuggeschirr ist, dass es den Druckpunkt optimal verteilt und sehr gut sitzt. Andernfalls wird das Dogtrekking für Hund und Herrchen eher zur Qual. Bei entsprechend großen und kräftigen Hunden kann man auch noch spezielle Hundetragetaschen verwenden, so dass der Vierbeiner seine Wasservorräte selbst tragen kann.

    Für den Menschen ist ein Trekkingrucksack sinnvoll. Insbesondere, wenn sehr lange Strecken zurückgelegt werden sollen und man Übernachtungen mit einplant, dürfen grundlegende Ausstattungsutensilien, wie

    • Isomatte,
    • Schlafsack,
    • Futter und Wasser für Mensch und Hund und die
    • Taschenlampe nicht fehlen.

    Bei kürzeren Ausflügen sollte zumindest die Versorgung mit Essen und Trinken für Hund und Herrchen mit dabei sein. Auch ein Erste-Hilfe-Set und eine Wanderkarte sind ratsam. Außerdem braucht Herrchen gutes Schuhwerk, wobei sich spezielle Trekking- oder Wanderschuhe mit grobem Profil bewährt haben. Bei der Kleidung sollte auf Funktionskleidung geachtet werden, die atmungsaktiv ist. Eine große Auswahl der passenden Dogtrekking-Ausrüstung gibt es zum Beispiel auf www.woofshack.com, ebenso wie einige Hintergrundinfos zum Thema.

    Für wen ist Dogtrekking geeignet?

    Wer sich von den doch sehr langen Strecken noch nicht abgeschreckt fühlt, kann das Dogtrekking gerne einmal selbst ausprobieren. Es ist für jeden Hund und Halter geeignet, die gerne in der freien Natur unterwegs sind und sich bewegen wollen. Größe und Rasse des Hundes spielen dabei keine Rolle, sofern dieser einen ausgeprägten Bewegungsdrang hat.

    Allerdings sollte man mit dem untrainierten Hund nicht sofort eine Strecke von 40 und mehr Kilometern in Angriff nehmen, sondern er muss sich Schritt für Schritt an das Hundeweitwandern gewöhnen. So werden Muskeln, Gelenke, Herz und Kreislauf schrittweise auf die großen Touren vorbereitet. Wer sich unsicher ist, ob Dogtrekking für den eigenen Hund geeignet ist, zum Beispiel bei älteren Hunden, kann dies vorher beim Tierarzt abklären lassen. Ein kleiner Check-Up sollte Aufschluss darüber geben, ob Dogtrekking geeignet ist.

    Copyright Bild: © Jens Ottoson - Fotolia.com


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