Glutenunverträglichkeit bei Hunden

    Aus Mein-Hund.de

    Auch Hunde können unter einer Glutenintoleranz leiden. Diese Allergie äußerst sich in chronischen Durchfällen sowie Magen- und Darmerkrankungen und kann längerfristig zu Anämie und starkem Gewichtsverlust führen. Daher muss die Hundeernährung bei diagnostizierter Unverträglichkeit zwingend auf glutenfreies Futtermittel umgestellt werden.

    Was passiert bei Glutenintoleranz?

    Gluten ist ein Speicherprotein, das in den gebräuchlichen Getreidesorten Weizen, Dinkel, Gerste, Roggen, Hafer und deren Kreuzungen vorkommt. Bei Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie fehlt dem Betroffenen ein bestimmtes Enzym im Verdauungstrakt, das bei der Aufspaltung des Proteins Gluten hilft. Die unaufgespaltenen Stoffe führen zu einer Reaktion, die eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut hervorruft. Daraus resultieren Durchfälle und andere Magen- und Darmerkrankungen, die sogar chronisch werden können. Der Körper des Hundes kann weniger wichtige Nährstoffe aufnehmen und wird anfälliger für weitere Krankheiten.

    Welche Ursache kann die Allergie haben?

    Empfindlich auf Nährstoffe wie Gluten zu reagieren, ist bei Hunden wie bei Menschen erblich bedingt. Die meisten Allergien tauchen bei jungen Tieren auf und mildern sich dann im Alter etwas ab. Bestimmte Hunderassen sind bekannt für ihre Futtermittelallergien, darunter der weiße Westhighland Terrier, der weiße Boxer, der Schäferhund, Cocker Spaniel, Irischer und Englischer Setter. Die letzten beiden Rassen reagieren besonders auf Gluten empfindlich.

    Die Unverträglichkeit kann allerdings auch durch die Hundeernährung positiv oder negativ beeinflusst werden. Herkömmliche Hundefutter werden oft mit einem besonders hohen Getreideanteil, manchmal 80 %, gestreckt. Das ist für keinen Hund wirklich gesund, denn sie sind hauptsächlich Fleischfresser. Durch die ständige Fütterung mit einem solchen Getreidefutter kann die Allergie ausgelöst werden. Daher sollte man Hunderassen, die für ihre Empfindlichkeit bekannt sind, am besten von Anfang an getreidefreies Hundefutter geben. Die glutenfreien Futtermittel sind mit dem offiziellen Zeichen – einer durchgestrichenen Ähre – gezeichnet, das man auch aus dem Lebensmittelbereich für Menschen kennt.

    Wie kann man Zöliakie beim Hund erkennen?

    Die Entzündung des Dünndarms äußert sich vor allem in starken Magen- und Darmproblemen wie Durchfällen und Blähungen. Da die Symptome allerdings auch anderen Futtermittelunverträglichkeiten oder Hundekrankheiten ähneln, ist eine Diagnose vom Hundehalter nahezu unmöglich. Nur der Tierarzt kann durch eine Reihe von Untersuchungen feststellen, ob und um welche Futtermittelallergie es sich handelt.


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