Greyhound

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    Im Hunderennen zeichnet sich der Greyhound durch seinen Ehrgeiz und enormen Kampfgeist aus. Er besitzt einen starken Willen, der im Haus jedoch kaum zum Ausdruck kommt. Hier erweisen sich Greyhounds als anhängliche, äußerst sensible Hunde, die eine konsequente, aber einfühlsame Erziehung brauchen.

    Ursprünge der Rasse

    Der Greyhound ist eine der Windhundrassen, die angeblich die Laufhunde im alten Ägypten und antiken Griechenland zu ihren Ahnen zählt. Sicher jedoch zählt der Greyhound zu einer der ältesten Hunderassen der Welt. Die Kelten brachten den damals für Langstreckenjagden eingesetzten Hund nach England, wo er heute meist auf der Hunderennbahn Verwendung findet. Die Rasse ist eine der schnellsten, vielleicht sogar die schnellste Hunderasse der Erde.

    Aussehen

    Als Rennhund besitzt der Greyhound einen leichten, aber athletischen Körperbau. Der Kopf ist mittelbreit und lang gezogen; die Augen sind groß und dunkel, die Ohren klein, halb hängend getragen und nach hinten gerichtet. Der Hals ist lang und elegant, der Rücken gerade mit leicht abfallender Lendenpartie. Der hochbeinige, kräftig bemuskelte Hund besitzt eine lange, mäßig behaarte Rute, die beim Laufen gerade nach hinten getragen wird. Greyhounds ziehen im Stand die Rute häufig zwischen die Hinterbeine.

    Greyhound-Hündinnen erreichen eine Schulterhöhe von rund 68 bis 73 Zentimetern bei einem Gewicht von rund 29 Kilogramm; Rüden messen 71 bis 76 Zentimeter und sind entsprechend schwerer.

    Der Greyhound besitzt ein sehr kurzes, flach anliegendes, glänzendes Fell. Es kommen alle Farben vor; häufig sind auch gestromte Farbkombinationen, beispielsweise auf grauem oder rehfarbenem Fell. Zweifarbige Hunde mit weißen Abzeichen sind ebenfalls erlaubt. Das Weiß tritt meist an Halsunterseite, Brust, Pfoten und Schwanzspitze auf.

    Art und Wesen

    Durch die Verwendung auf der Rennbahn, wo er mit anderen Hunden im Pulk läuft, wurde ein sehr verträglichen Hund geschaffen. Auch mit Kindern kommt der Greyhound gut zurecht. Der Jagdtrieb ist allerdings stark ausgeprägt; in belebter Umgebung können die Hunde daher meist nur an der Leine geführt werden, da der Anblick eines Eichhörnchens oder einer Katze genügt, um das Jagdfieber auszulösen.

    Haltung

    Greyhounds leben heute auch als Familienhunde. Trotz der unkomplizierten Fellpflege muss sich der Besitzer viel mit dem lauffreudigen und aufmerksamen Hund beschäftigen, der sich bei Unterbeschäftigung schnell langweilt.

    Interessante Links zum Greyhound

    Deutscher Windhundzucht- und Rennverband e.V.

    Windhunde in Not


    Steckbrief

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    Rasse Greyhound
    Gruppe Windhunde
    Herkunft Irland
    Schulterhöhe 68-76 cm
    Gewicht 28-32 kg
    Farben alle, zum Teil mit weißen Abzeichen
    Pflegeaufwand gering
    Auslauf sehr groß

    Themen

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