Hundefutter: Immer häufiger sind Allergien zu beobachten

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    Wenn es um die Ernährung des Hundes geht, ist guter Rat teuer. Auf der einen Seite sind da unzählige Fertigfutter, die im Handel angeboten werden. Kaninchen, Rind, Huhn oder Leber – die Rezepturen klingen ansprechend. Bei Nassfuttern wird oft sogar eine delikate Mahlzeit angeboten: Leberpastete mit Erbsen und Möhrchen, Markknochen und feinstes Fleisch, versetzt mit gesundem Gemüse und Getreide werden da angeboten. Das klingt selbst für den menschlichen Gaumen gut und wer eine Hundefutterdose öffnet, dem strömt nicht selten ein sehr angenehmer Geruch entgegen. Doch was ist dran, an diesen vermeintlich so gesunden Zusammensetzungen des Hundefutters?

    Hunde sind und bleiben Fleischfresser

    Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass Hunde nun einmal Fleischfresser sind. Betrachtet man die ursprüngliche Ernährungsweise von Hund oder Wolf, so wird schnell deutlich, dass diese ihre Beute samt Haut und Haaren fraßen. Daher stammt auch der Irrglaube, dass Hunde dringend Getreide und Gemüse benötigen, weil ihre Beutetiere ja üblicherweise Pflanzenfresser sind.

    Allerdings haben Untersuchungen ergeben, dass Getreide nur in geringsten Mengen im Magen-Darm-Trakt der Beutetiere vorhanden ist. Beim Gemüse scheiden sich derzeit noch die Geister. Der Verdauungstrakt des Hundes ist den Untersuchungen zufolge nicht dafür ausgelegt, Getreide zu verdauen. Es kann hierdurch zu Unverträglichkeiten, aber auch zu ausgewachsenen Allergien kommen. Bei Getreide, immer häufiger auch bei Gluten, reagieren viele Hunde mit Durchfall, Erbrechen, vermehrtem Juckreiz und vielem mehr.

    Worauf achten beim Hundefutter?

    Wer diese Hintergründe über den Verdauungstrakt seines Hundes kennt, der sollte bei der Wahl geeigneter Hundefuttersorten einige Punkte beachten:

    1. Hoher Fleischanteil
    2. Naturnahe Inhaltsstoffe
    3. Verzicht auf Getreide
    4. Verwendung von Rohstoffen, die auch für die Lebensmittelproduktion zugelassen sind
    5. Verzicht auf chemische Farbstoffe
    6. Verzicht auf Konservierungsstoffe

    Wer also auf Nummer sicher gehen will, für den wird die Auswahl beim Hundefutter schon deutlich eingeschränkt. Hier lohnt sich ein Blick ins Web, wo man getreidefreies Hundefutter online kaufen kann. Wichtig ist vor allem, dass auf Mais, Weizen, Reis und Soja verzichtet wird. Diese Stoffe sind wesentlich günstiger, als richtiges Fleisch und werden deshalb vermehrt im Hundefutter eingesetzt, um die Preise niedrig zu halten.

    Ist hochwertiges Hundefutter teurer?

    Da stellt sich so manchem Hundehalter die Frage, ob er die Kosten für die hochwertigen Futtersorten überhaupt tragen kann. Hier kann man aber beruhigen: Wirklich hochwertiges Hundefutter wird vom Hund bestens verwertet, das Sättigungsgefühl stellt sich schneller ein. Dadurch wird weniger Futter verbraucht. Auch beim Koten stellt man schnell Verbesserungen fest, da der Kotabsatz eine gesunde Farbe und Konsistenz aufweisen wird. Nicht selten wird der Kotabsatz beim richtigen Futter sogar verringert.

    Auch wer generell vom Fertigfutter weg kommen und zum Beispiel auf die biologisch artgerechte Rohfütterung (BARF) umstellen will, muss sich um zu hohe Kosten keine Sorgen machen. Große Fleischpakete lassen sich online sehr günstig beziehen. Sie reichen dann oft über Monate aus, müssen nur gut eingefroren werden. Wichtig ist hierbei jedoch, dass verschiedene Spurenelemente und Mineralstoffe zugefügt werden, die im reinen Fleischanteil nicht enthalten sind. Nur so lässt sich der Hund mit allen notwendigen Stoffen versorgen und kann ein langes, gesundes Leben genießen.

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