Hundefutterunverträglichkeit - Symptome und Maßnahmen

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    Quelle / Copyright: Youtube / DOGS Magazin

    Das Hundefutter setzt sich aus den verschiedensten Bestandteilen zusammen. Durch erbliche Faktoren oder bestimme Krankheiten kann es passieren, dass manche Hunde das Futter nicht vertragen. Die Allergie bildet sich genauso aus, wie sie auch bei einem Menschen entsteht. Das Immunsystem des Hundes erkennt das Futter als "Bedrohung" und bekämpft es mit Abwehrmaßnahmen, die sich in zahlreichen Symptomen ausdrücken.

    So bekommen viele Hunde einen starken Juckreiz mit einhergehenden Hautkrankheiten als Folge der Unverträglichkeit. Zudem leiden die Hunde unter Magen-Darm-Beschwerden. Wenn eine Allergie vom Tierarzt diagnostiziert wurde, müssen Hundebesitzer einige Dinge beachten, um den Hund optimal mit hypoallergenem Futter zu versorgen. Im Gegensatz zu gängiger Tiernahrung mit recht getreidehaltigen Zusammensetzungen besteht hypoallergenes Hundefutter hauptsächlich aus Fleisch, was einer artgerechten Ernährungsform für die Vierbeiner nahekommt. Weitere Informationen, um Allergiker-Hunden eine optimale Ernährung zu ermöglichen, und eine Auswahl an hypoallergenem Hundefutter gibt es hier zum Beispiel.

    Futterallergie: Worauf Hundebesitzer achten müssen

    Besonders wichtig ist es, dass Sie ausschließlich Hundefutter kaufen, dessen Inhaltsstoffe genau aufgelistet sind. So können Sie direkt ermitteln, ob ein bereits bekanntes Futtermittel vorhanden ist, das bei Ihrem Tier eine Allergie auslösen könnte. Falls noch kein Test durchgeführt wurde, kann zunächst über eine Ausschlussdiät ermittelt werden, durch welche Produkte die Allergie ausgelöst wird. Hierzu werden Futtermittel vom Speiseplan des Hundes genommen, de in den häufigsten Fällen der Auslöser für die Allergie sind:

    • Rindfleisch
    • Schwein
    • Lamm
    • Kuhmilch
    • Hühnerfleisch
    • Eier / Eipulver
    • Soja
    • Weizen, Mais (glutenhaltiges Getreide)

    Als Fleischbasis für das Futter sollte eine möglichst „exotische“ Tiersorte oder Fisch gewählt werden. Der Organismus des Hundes kennt diese Proteinquelle nicht und reagiert daher nicht abwehrend. Oftmals entsteht eine Futtermittelallergie erst dann, wenn der Hund das Nahrungsmittel täglich zu sich nimmt. Daher ist es sogar möglich, dass Hunde erst nach mehreren Jahren eine allergische Reaktion auf ein bestimmtes Futter ausprägen. So setzen sich immer mehr Produkte aus Känguru- oder Straußen-Fleisch durch, die eine wundervolle alternative Proteinquelle darstellen.

    Zudem muss darauf geachtet werden, dass das Hundefutter Kohlehydrate bereitstellt. Meis wird hierfür Weizen in das Futter gemischt, welcher jedoch eine der gängigsten Allergieauslöser ist. Daher sollte der Weizen durch Kartoffeln oder Reis ersetzt werden. Sollte der Hund an einer Getreide-Unverträglichkeit leiden, ist darauf zu achten, dass auch kein Mais gefüttert wird.

    Fertiges hypoallergenes Hundefutter setzt genau diese Faktoren um. Das Futter ist arm an allergenen Stoffen, sodass der Hund optimal ernährt werden kann. Die Proteine sind leichtverdaulich gewählt. Der bereits gereizte Magen-Darmtrakt kann schonender verdauen, was das Wohlbefinden des Hundes steigert.

    Zusätzlich sollte dem Futter ein bestimmter Anteil an diätetischen Fasern oder Probiotika beigefügt sein. Diese tragen dazu bei, dass die Darmflora besser arbeiten kann und regeneriert wird. Auswirkungen der ständigen Unverträglichkeit können so schneller gemindert werden.

    Alle wichtigen Inhaltsstoffe im Hundefutter

    Sicherlich können Sie Ihrem Hund das Futter auch selbst kochen. Hierbei entsteht jedoch oftmals das Risiko, dass der Hund unterernährt wird. Zumeist fehlen wichtige Mineralstoffe, Ballaststoffe oder Vitamine, die der Hund dringen benötigt. Zudem ist es schwer in selbst gekochte Nahrungsmittel passende Probiotika einzubringen, die dem Hund beim Verdauen helfen können. Erwerben Sie daher ein hypoallergenes Hundefutter, das optimale Inhaltsstoffe beinhaltet und zusätzliche pflegende Wirkungen für Darm, Magen und Haut aufweist.


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