Labrador Retriever
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Aufgrund seiner liebenswerten und folgsamen Art, zählt der Labrador zu den beliebtesten Familienhunden weltweit. Zudem wird er wegen seiner schnellen Auffassungsgabe auch gerne als Blinden- oder Drogenspürhund eingesetzt.
Inhaltsverzeichnis |
Ursprünge der Rasse
Der Labrador Retriever gehört zu den in England gezüchteten Rassen. Ursprünglich stammt er vermutlich vom St. John-Hund aus Neufundland ab und wurde dort als Jagd- und Apportierhund eingesetzt. 1830 brachte ihn der dritte Herzog von Malmbury nach England und begann ein Zuchtprogramm. 1903 folgte dann die offizielle Anerkennung.
In Deutschland wurde die Rasse erst ab den 1960er Jahren bekannter. Der Labrador Retriever bedarf keiner besonderen Fellpflege, da sein Fell sehr kurz und dicht ist. Man kann es manchmal mit einer weichen Bürste behandeln. Der Hund benötigt allerdings viel Auslauf und Bewegung. Er kann zwar in einer großen Stadtwohnung gehalten werden, sollte dann aber mehrmals täglich - bei jeden Wetterverhältnissen - spazieren geführt werden.
Aussehen
Der Körper des Labrador Retriever ist breit und muskulös, die Brust tonnenförmig und tief. Der Rücken ist gerade, mit einer kurzen Lendenpartie. Die kräftigen Beine des Hundes sind gerade und stehen auf runden, kompakten Pfoten mit festen Ballen. Der Labrador Retriever besitzt einen breiten, kräftigen Kopf mit ausgeprägtem Stop.
Sein mittellanger Fang endet in einer breiten, dunklen Nase. Die mittelgroßen, runden Augen sind dunkelbraun, mit einem treuen, freundlichen Ausdruck. Typisch für die Rasse des Labrador Retriever ist die so genannte Otterrute: Sie ist mittellang, dicht behaart und am Ansatz breit, wobei die Spitze etwas dünner ist.
Die Rüden messen im Idealfall zwischen 56 und 57 Zentimetern, während die Schulterhöhe der Hündinnen zwischen 54 und 56 Zentimeter betragen sollte.
Als Fellfarben werden Schwarz, Schokoladenfarben und verschiedene Gelbtöne anerkannt. Ein Abzeichen ist - bis auf einen kleinen weißen Fleck im Brustbereich - nicht erwünscht. Das dichte, kurze Fell liegt besonders dicht am Körper an, die Unterwolle ist wasserfest. Das Fell fühlt sich relativ rau und fest an.
Art und Wesen
Der Labrador Retriever gilt als besonders freundlich und kinderlieb. Durch seine Intelligenz und Treue ist seine Erziehung besonders leicht. Er ist ein anhänglicher, verspielter und temperamentvoller Hund, der auch Fremden gegenüber keinerlei Aggressivität zeigt.
Darüber hinaus ist er anpassungsfähig und ein besonders guter Schwimmer. Er kann auch sehr gut apportieren, da er die Beute nicht zerfetzt und bereitwillig seinem Besitzer überlässt.
Gesundheit
Beim Labrador Retriever treten vermehrt folgende erblich bedingte Krankheiten auf:
- Hüftdysplasie (HD): Defekt der Gelenkpfanne des Hüftgelenks
- Ellbogendysplasie (ED): Defekt des Ellebogengelenks
- Epilepsie: Spontan auftretende Krampfanfälle
- Harnleiterektopie: Fehlbildung der Harnleiter
- Retina Dysplasie (RD): Felbildung der Netzhaut
Interessante Links zum Labrador Retriever
Steckbrief
| | |
| Rasse | Labrador Retriever |
| Gruppe | Apportier-/ Stöber-/ Wasserhunde |
| Herkunft | Großbritannien |
| Schulterhöhe | 54-57 cm |
| Gewicht | 25- 34 kg |
| Farben | schwarz, schokoladenfarben, gelb |
| Pflegeaufwand | relativ gering |
| Auslauf | hoch |
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