Mit dem Hund unterwegs

Aus Mein-Hund.de

Auch Hundebesitzer machen Urlaub und wollen ihr vierbeiniges Familienmitglied mit auf Reisen nehmen. Diese Einstellung ist sehr positiv zu bewerten, dennoch gibt es einige Vorkehrungen, die man hierbei treffen sollte.

... im Auto

Autos mit Heckklappe sind gerade für größere Hunde besonders praktisch. Hat man seinen Hund schon zu Hause an eine Transportbox gewöhnt, indem man sie ihm als Lager eingerichtet hat, wird er sich auch im Auto in seiner Box sicher und geborgen fühlen. Transportiert man das Tier ohne Box im Kofferraum, sollte man ein Schutznetz oder Gitter anbringen, das den Kofferraum vom Passagierabteil trennt.

Für Hunde auf der Rückbank des Autos erhält man im Fachhandel spezielle Sicherheitsgurte, die man im Interesse der Sicherheit von Hund und Fahrer anlegen sollte. In jedem Fall muss der Platz des Hundes mit einer abwaschbaren Matte ausgestattet sein, da dem Hund in der ungewohnten Situation schon einmal ein Malheur passieren kann.

Bei längeren Autofahrten braucht der Hund etwa alle zwei Stunden eine Pause, in der er sein Geschäft verrichten und sich bewegen kann. Ein kleines Spiel macht ihn zudem ausgeglichener für die Weiterfahrt.

Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Problematischer ist die Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In Flugzeug, Bus und Zug können Tiere oft nicht im Passagierabteil mitreisen und werden von ihrem Besitzer getrennt. Der Hund sollte in diesem Fall ab circa sechs Stunden vor Reiseantritt nichts mehr fressen und eventuell mit Medikamenten gegen Übelkeit behandelt werden.

Auslandsreisen

Fährt man mit dem Hund ins Ausland, sollte man sich genau über die örtlichen Vorschriften und Bestimmungen informieren. Ist eine Einfuhr von Tieren generell gestattet oder muss man mit langer Quarantänezeit rechnen? Welche Impfungen und Papiere werden verlangt? Genaue Informationen erteilt der Tierarzt, oder das Generalkonsulat des jeweiligen Landes.

Wenn der Hund allein daheim bleibt...

Manchmal ist es wenig sinnvoll, den Hund mit auf die Reise zu nehmen. In diesem Fall ist es am besten, einen Hundesitter zu engagieren, der das Tier in seiner gewohnten Umgebung pflegt. Vielleicht findet sich ja auch ein Bekannter, der ausreichend Zeit aufbringen kann.

Ist dies nicht möglich, sollte man sich frühzeitig nach einer geeigneten Hundepension umsehen. Gute Pensionen lassen eine gründliche Besichtigung zu und verlangen üblicherweise auch den Nachweis von Schutzimpfungen. Am besten macht sich der Besitzer selbst ein Bild von der Arbeitsweise der betreffenden Pension und entscheidet dann, ob er sein Haustier dort zur Pflege lassen will.


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