Mobile Apps für Hundefreunde
Aus Mein-Hund.de
Bereits 2010 war jedes fünfte neu erworbene Handy ein sogenanntes Smartphone, für das Jahr 2011 wird eine Fortsetzung des Trends zu immer leistungsstärkeren Mobiltelefonen erwartet. Im Zuge der Verbreitung von Smartphones vermehren sich auch die extra dafür programmierten Apps (Kurzform für das englische Wort "Application") – kleine Programme, die auf Handys installiert werden und bestimmte Aufgaben übernehmen oder Informationen bereithalten können. Inzwischen gibt es kaum mehr einen Lebensbereich, für den sich keine passende App finden ließe. Auch für Hundebesitzer gibt es einige interessante Anwendungen.
Mit den Apps "AllDogs" und "Hunderassen" bietet sich beispielsweise die Möglichkeit, ein Nachschlagewerk einschlägiger Hunderassen auf seinem Handy zu installieren, um beim Gassigehen die Rassen sämtlicher Freunde seines Vierbeiners bestimmen zu können. Hat man gleichzeitig die App "Pet Notebook" auf seinem Smartphone eingerichtet, lässt sich zudem eine Art Stammbuch anlegen, in dem allerhand nützliche Informationen gespeichert werden können, etwa Geburtsdaten, Mikrochipnummer oder einfach nur das Lieblings-Leckerli.
Sehr beliebt sind auch Apps rund um die Gesundheit des Hundes. Mit "Erste Hilfe für Hunde" und "Hundekrankheiten" können Symptome angegeben werden, aus denen anschließend eine Krankheitsdiagnose gebildet wird. Mit "Homöopathie für Hunde" kann dann gezielt die Behandlung der Krankheit angegangen werden. Den Besuch beim Tierarzt erspart die Beratung per App aber sicherlich nicht, wer eine ernsthafte Erkrankung seines Hundes befürchtet, sollte in jedem Fall auf fachkundige Behandlung setzen.
In manchen Fällen mag es notwendig sein, den Aufenthaltsort seines Hundes kontrollieren oder ausfindig machen zu müssen. In dieser Situation bietet "Spotlight GPS Pet Locator" Abhilfe. Damit lässt sich per GPS-Daten die genaue Position seines Hundes bestimmen, zumindest wenn man ihm vorher das dazugehörige spezielle Halsband angelegt hat.
Auf dem Markt für Hunde-Apps finden sich allerdings auch einige Kuriositäten. "Napf Cuisine" ist beispielsweise ein Kochbuch für Hundenahrung mit 30 ausgefallenen Rezepten und mit der App "Hundepfeife" kann eine Hundepfeife mit variierendem Frequenzbereich simuliert werden. Wer keine Erfahrung in der Anwendung von Hundepfeifen hat, sollte diese App allerdings nicht verwenden, weil Hunden beim falschen Umgang mit Hundepfeifen große Schmerzen zugefügt werden können.
Eine besonders skurrile App tauchte dieses Jahr als Aprilscherz im Internet auf. Mit "Pet Pal" sollte es möglich sein, Haustiere per Schallwellen mit dem eigenen Handy gezielt fernzusteuern und an eine unsichtbare Leine zu legen (siehe Video). Ganz so weit sind moderne Handys und dazugehörige Apps dann aber zum Glück doch noch nicht.
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