Pudel

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    Der Pudel ist ein sehr treuer, anhänglicher, aufmerksamer Hund. Durch seine Intelligenz und Lernbereitschaft ist seine Erziehung besonders einfach und effektiv. Darüber hinaus ist er ein robuster und anpassungsfähiger Familienhund, der sehr gerne mit Kindern spielt und andere Haustiere problemlos toleriert.

    Video - Rassepotrait Pudel

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    Ursprünge der Rasse

    Die Herkunft des Pudels ist nicht eindeutig geklärt. Er gehört zu den ältesten Hunderassen und war schon immer ein beliebter Begleit- und Suchhund. Man geht davon aus, dass er mit den deutschen Wasserhunden verwandt ist, da sich sein Name von der deutschen Bezeichnung "Pfuhl" (bzw. "Pfudel" = Pfütze) ableiten lässt.

    In Deutschland begann die gezielte Pudelzucht um 1900. Besonders großer Beliebtheit erfreut sich der Pudel etwa seit den 1950er Jahren und gilt seither als Modehund.

    Die verschiedenen Größen entstanden durch gezielte Züchtungen, wobei man immer darauf achtete, die Proportionen und phänotypischen Merkmale des Kleinpudels zu erhalten.

    Aussehen

    Beim Pudel unterscheidet man vier verschiedene Größen, wobei der Standard immer dem des Kleinpudels entspricht, da die unterschiedlichen Zuchtformen immer dieselben Proportionen aufweisen müssen. Er besitzt einen kurzen, relativ quadratischen Körper mit muskulösen, kräftigen Läufen.

    Der Kopf ist gut zum Körper proportioniert und sitzt auf einem kräftigen, mittellangen Hals. Der kräftige Fang ist lang und gerade. Die Augen sind mandelförmig und leicht schräg gestellt. Die Augenfarbe ist dunkelbraun bis schwarz und kann, allerdings nur bei kastanienbraunen Tieren, bersteinfarben sein. Die Rute sitzt hoch an der Lendenlinie an und wird in Bewegung schräg nach oben getragen.

    Die Schulterhöhe variiert je nach Pudelart. Kleinpudel messen bei einem Gewicht von 5 bis 7 Kilogramm zwischen 35 und 45 Zentimetern. Während der Großpudel, der eine gezüchtete Vergrößerung des Kleinpudels darstellt, bei einer Schulterhöhe von 45 bis 55 Zentimetern, stolze 21 bis 32 Kilogramm auf die Waage bringt, wiegt die Verkleinerung des Kleinpudels, der Zwergpudel, bei einer Größe von 25 bis 35 Zentimetern nur etwa 5 Kilogramm. Am kleinsten ist der Toypudel, die verkleinerte Zuchtform des Zwergpudels, die bei 4 bis 5 Kilogramm eine Größe von 25 bis 28 Zentimetern erreicht.

    Das Fell muss immer üppig, wollig und elastisch sein. Es kann entweder gelockt oder geschnürt sein, wobei die Schnüre eine Länge von mindestens 20 Zentimeter erreichen. Die Fellfarbe muss immer durchgehend einfarbig, ohne Zeichnung sein. Zugelassen sind die Variationen Schwarz, Weiß, Kastanienbraun, Silbergrau und Apricot. Die Pigmentierung der Haut muss der Fellfarbe entsprechen. Lefzen, Nase, Schleimhäute und Ballen müssen besonders stark pigmentiert sein.

    Neben verschiedenen Körpergrößen gibt es beim Pudel auch verschiedene Fellschuren, wobei diese alle gleich bewertet werden. Klassisch ist die Löwenmähne, bei der eine Schur, im Bereich der Hinterhand, des Fangs, der Vorderläufe und der Rute vorgenommen wird, wobei man an den Vorderläufen so genannte Manschetten und am Ende der Rute einen "Pompon" belässt.

    Darüber hinaus gibt es die moderne Schur: Hier werden die Läufe nur im Bereich der Krallen geschoren. Ansonsten erfolgt die Schur wie bei der Löwenmähne wobei noch einige Ausnahmen (kein Pompon) zugelassen werden. Beim English Saddle Clip besitzt der Pudel auf der Hinterhand noch Armbänder oder Manschetten und trägt ein geschorenes Band auf dem Kopf. Eine weitere Variante bildet das bis auf 1 Zentimeter gekürzte Haar. Außerdem gibt es noch den Puppy Clip, bei dem das Haar am Kopf besonders hoch ist und an den Läufen so genannte "Hosen" getragen werden.

    Art und Wesen

    In der Regel schätzt der Pudel den menschlichen Kontakt und benötigt viel Aufmerksamkeit. Großpudel haben einen ausgeprägteren Jagd- und Beschützerinstinkt. Während Klein-, Zwerg- und Toypudel eher als Begleithunde dienen, kann man einen Großpudel auch auf die Jagd mitnehmen.

    Haltung

    Die Pflege des Pudels ist wegen seines üppigen Fells relativ aufwändig. Wie ein Schaf verliert der Pudel seine Haare nicht, sondern muss etwa alle vier bis acht Wochen geschoren werden (variiert mit Schur und Größe). Ansonsten sollte man die Haare regelmäßig bürsten, da sie sonst verfilzen und nicht mehr ansehnlich sind.

    Ein Pudel kann grundsätzlich in einem Haus oder in einer Wohnung gehalten werden, wenn er genug Auslauf erhält. Allerdings ist dies auch von der Größe des Tieres abhängig. Ein Großpudel hat sicherlich einen größeren Platzbedarf als die kleineren Arten.

    Interessante Links zum Pudel

    Deutscher Pudel Klub e. V.

    Golden Pudel Club

    Pudel in Not


    Steckbrief

    Pudel freigestellt F1933299 Eric Isselee.jpg
    Rasse Pudel
    Gruppe Gesellschafts- und Begleithunde
    Herkunft Frankreich
    Schulterhöhe 25-60 cm
    Gewicht 5-32 kg
    Farben schwarz, weiß, kastanienbraun, silbergrau, aprikosenfarben
    Pflegeaufwand relativ hoch
    Auslauf mittel

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