Sibirischer Husky

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Der Sibirische Husky (auch: Sibirischer Schlittenhund, Siberian Husky) ist eine Hunderasse aus Sibirien, die ihrer "Familie" treu ergeben ist. Früher fanden sie vor allem als Schlittenhunde Verwendung. Der Sibirsche Husky gelten als besonders loyal und lieb, sind jedoch auch zu anderen Menschen freundlich und eignen sich deshalb auf keinen Fall als Wachhund.

Inhaltsverzeichnis

Ursprünge der Rasse

Die Hunde stammen aus dem Gebiet Sibiriens. Dort wurden sie von Nomadenvölkern als Zugtiere und Jagdhelfer gezüchtet und sind es deshalb gewöhnt, auf Schnee zu gehen und leichtere Lasten zu ziehen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Rasse auch in Nordamerika bekannt.

Aussehen

Der Siberian Husky ist kleiner und leichter als andere Schlittenhunde, dennoch aber kräftig, schnell und sehr ausdauernd. Diese Eigenschaften zeigen sich auch in seinem Körperbau. Er verfügt über eine tiefe, kraftvolle Brust, relativ lange, gerade, kräftige Vorderläufe und dicht behaarte Pfoten mit polsterartigen Ballen. Normalerweise sind die Hunde sehr muskulös, aber nie übermäßig schwer. Sowohl Rüden als auch Hündinnen weisen deutliche Charakteristika ihres Geschlechts auf, ohne dabei jedoch schwerfällig bzw. schwächlich zu wirken. Die dicke, buschige Rute wird im Ruhezustand über dem Rücken getragen. Kopf und Fang sind mittelgroß im Verhältnis zum Rest des Körpers. Auch die dreieckigen Stehohren der Hunde sind mittelgroß. Eine Besonderheit stellen die mandelförmigen, schräg stehenden Augen dar, da sie braun, blau oder auch verschiedenfarbig sein können.

Rüden werden von 53 bis zu 60 Zentimeter groß, Hündinnen erreichen eine Schulterhöhe zwischen 51 und 56 Zentimeter. Das Gewicht beider variiert zwischen 16 und 27 Kilogramm.

An Farbvarianten sind bei den Siberian Huskys alle erdenklichen erlaubt. Die Rasse verfügt über ein mittellanges, doppellagiges Fell aus dichter, weicher Unterwolle und derbem Deckhaar. Es wirkt sehr füllig und bietet den Hunden Schutz vor Kälte bis zu -50 °C. Man sollte deshalb darauf achten, bei sehr großer Hitze die Hunde nicht mehr arbeiten zu lassen.

Art und Wesen

Siberian Huskys sind sehr unabhängig und eigensinnig und gehorchen nicht immer, auch wenn sie sehr intelligent sind. Dies hängt mit ihrem großen Jagdeifer zusammen. Zusammen mit ihrem außerordentlichen Bewegungsdrang macht sie das nicht zu idealen Haus- und Familienhunden. Man sollte sich also gut überlegen, ob man die Bedürfnisse dieser Rasse erfüllen kann, bevor man sich für einen Siberian Husky entscheidet.

Da ein Husky aufgrund seines Rudeltriebes auch nicht gerne alleine ist, sollte man mindestens zwei Hunde gemeinsam halten. Mit anderen Haustieren vertragen sie sich allerdings nicht. Wie andere nordische Rassen bellen sie nicht oft, lieben es jedoch, gemeinschaftlich zu heulen.

Haltung

Siberian Huskys hält man am besten in einem geräumigen Außenzwinger. Was das Futter betrifft, ist der Bedarf des sportlichen Hundes zwar hoch, der Husky ist jedoch relativ anspruchslos, was die Zusammensetzung angeht. Auch sonst ist er relativ pflegeleicht, mag es aber, während des Fellwechsels ab und zu gebürstet zu werden.

Hinsichtlich des Auslaufes gehen die Hunde keine Kompromisse ein, sie brauchen enorm viel Bewegung. Siberian Huskys machen jede Art von Sport begeistert mit, sei es Radfahren, Joggen oder am liebsten natürlich Wagen- oder Schlittenrennen.

Interessante Links zum Sibirischen Husky

Deutscher Club für Nordische Hunde e. V.

Verband Deutscher Schlittenhundesport Vereine e. V

Siberian Husky Club Deutschland e. V.

Nothilfe für Polarhunde e. V.


Steckbrief

Rasse Sibirischer Husky
Gruppe Spitze/Hunde vom Urtyp
Herkunft Sibirien
Schulterhöhe 51-60 cm
Gewicht 16-27 kg
Farben alle Farben und Abzeichen sind erlaubt
Pflegeaufwand mittel
Auslauf hoch

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