Taubheit bei Hunden

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    Taubheit bei Hunden kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen kommt sie angeboren vor, zum anderen kann sie durch verschiedene Erkrankungen des Außen-, Mittel- oder Innenohres hervorgerufen werden.

    Wenn Welpen nicht hören

    Gerade eine vererbte oder angeborene Taubheit fällt beim Welpen unter Umständen erst relativ spät auf. Der Welpe reagiert nicht auf Befehle, was unerfahrene Hundehalter eventuell auf Trotzverhalten oder Desinteresse zurückführen. Wenn der Welpe sich aber häufig erschrickt, wenn man sich ihm von hinten nähert, kann es sein, dass er taub ist.

    Hilfreich ist es, außerhalb des Gesichtsfeldes des Hundes laut zu klatschen. Findet keine Reaktion statt, kann der Tierarzt mithilfe von einer audiometrischen Messung herausfinden, ob eine Taubheit vorliegt. Im allgemeinen ist eine solche Taubheit nicht reversibel. Dalmatiner, Austalian Shepherd, Boxer oder Jack Russell Terrier sind nur einige Rassen, die häufig unter einer angeborenen Taubheit leiden.

    Erkrankungen des Ohres

    Auch Krankheiten, die das Ohr betreffen, führen ebenfalls unter Umständen zu einer Taubheit bei Hunden, die allerdings mit der Genesung in den meisten Fällen wieder verschwindet. Eine Entzündung des Außen- oder Mittelohres führt aufgrund einer Schwellung des Gewebes, der Ansammlung von Eiter und anderen Abfallprodukten gelegentlich zu einem verminderten Hörvermögen, da der Schall nicht durch das Ohr geleitet werden kann. Die Schallleitung ist ebenfalls vermindert, wenn ein Tumor im Ohr den Weg des Schalls unterbricht oder wichtige Strukturen im Ohr durch sein Wachstum zerstört. Ein Tumor im Ohr eines Hundes als Ursache für Taubheit ist allerdings relativ selten.

    Eine natürliche Ursache für Taubheit tritt bei alternden Hunden auf. Wie auch beim Menschen kann es zu einer schlechteren Durchblutung kommen, wodurch der Schall beziehungsweise die Signale nur noch vermindert weitergeleitet werden.

    Umgang mit einem tauben Hund

    Tritt bei einem Hund Taubheit auf, sollte man die Ursache von einem Tierarzt abklären lassen, damit eventuelle Krankheiten behandelt werden können. Der Hund kann mit einer Taubheit gut leben; wichtiger ist seine Nase, mit der er seine Umwelt erkundet. Hundehalter sollten sich ihrem tauben Hund nicht plötzlich von hinten nähern, damit er nicht erschrickt. Damit Befehle auch in Zukunft gut wahrgenommen werden können, empfiehlt es sich, auf Handzeichen zu trainieren.


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