Tibetdogge

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Die Tibetdogge (auch: Do-Khyi, Tibet Mastiff, Tibetanische Dogge) ist - wie der Name schon verrät - eine Hunderasse aus Tibet, der nach wie vor gerne als Wachhund eingesetzt wird. Er gilt als besonders zuverlässig, eignet sich jedoch aufgrund seines massigen Äußeren und seiner willensstarken Art nicht unbedingt als Familienhund.

Inhaltsverzeichnis

Ursprünge der Rasse

Die Tibetdogge beschützte einst Viehherden im Hochland von Tibet und ist dem rauen Klima und Gelände hervorragend angepasst. Die Rasse ist sehr alt und gilt als mutmaßlicher Vorfahre der meisten europäischen Doggen. Englische Hundefreunde brachten die Rasse im 19. Jahrhundert nach Europa und bauten die erste Zucht auf.

Mit dem Verschwinden traditioneller Formen der Viehzucht verschwand auch die ursprüngliche Aufgabe dieser Hunde. Heute sind sie überwiegend Begleit- und Schutzhunde.

Aussehen

Tibetdoggen sind kräftige, starkknochige Hunde, ihr Aussehen schwankt zwischen Erhabenheit und Gutmütigkeit. Der gerade Rücken ist robust und muskulös, die Brust hoch und normal breit mit gut gewölbten Rippen. Die mittellange Rute geht höchstens bis zum Sprunggelenk, sie ist hoch angesetzt und wird seitlich gerollt über den Rücken getragen. Auffällig an dieser Rasse ist ihr massiger, breiter Kopf mit ausgeprägtem Stop und quadratischem, normal langem Fang. Dreieckige, normal große Hängeohren gehören ebenso zu Tibetdoggen wie leicht ovale, schräg gestellte, braune Augen.

Charakteristisch ist ihre imposante Größe, die bei Hündinnen mindestens 61 Zentimeter, bei Rüden mindestens 66 Zentimeter erreichen muss. Ihr Gewicht schwankt zwischen 64 und 82 Kilogramm.

Das Fell dieser Rasse kann verschiedenste Farben annehmen. Von grau zu schwarz, golden zu braun, aber auch zweifarbige Hunde sind möglich. Ein weißer Stern auf der Brust und kleine Flecken auf den Pfoten sind zugelassen. Normal sind auch loh- oder goldfarbene Abzeichen an den Unterläufen, der Rutenspitze und über den Augen.

Das Haarkleid ist zumindest im Winter doppellagig, mit dichter, schwerer, wolliger Unterwolle, die jedoch im Sommer meist weniger wird. Das Deckhaar ist mäßig lang, rau, gerade und dicht. An Hals und Schultern bildet es eine Mähne, auch die Rute ist buschig behaart. An Hinterläufen und Schenkeln ist es fransig.

Art und Wesen

Tibetdoggen zeichnen sich durch Mut, schnelle Reaktion und Ausdauer aus. Pflegt man engen Kontakt mit ihnen und behandelt sie verständnisvoll, können sie geduldige, gutmütige und treue Hausgenossen werden, die auch Kinder achten.

Dazu ist jedoch eine sensible Erziehung notwendig, um dem selbstständigen Hund beizubringen, sich unterzuordnen. Gegenüber Fremden sind Tibetdoggen äußerst misstrauisch, hier zeigt sich auch ihr ausgeprägter Schutztrieb. Hier können sie sogar aggressiv und sehr gefährlich werden.

Haltung

Man hält diese wetterfeste Rasse im Freien, für den Zwinger sind sie jedoch nicht geeignet. Freier Zugang zu Garten und Haus wäre ideal. Der Pflegeaufwand ist nicht hoch, spezielle Pflegeanforderungen stellen Tibetdoggen nicht, das Fell sollte man gelegentlich bürsten.

Interessante Links zur Tibetdogge

Internationaler Klub Für Tibetische Hunderassen e. V.

Tibet-Dogge Zucht


Steckbrief

Rasse Tibetdogge
Gruppe Pinscher/ Schnauzer/ Molossoide u.a.
Herkunft Tibet
Schulterhöhe 61-71 cm
Gewicht 64-82 kg
Farben grau, grau mit loh, golden, schwarz, schwarz mit loh, braun
Pflegeaufwand niedrig
Auslauf ohne Angabe

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