Verfettung beim Hund: Das kann vor Gericht enden

    Aus Mein-Hund.de

    Ein Fall der besonderen Art hätte fast die Justiz beschäftigt: Es ging um einen Pekinesen-Mischling. Normalgewicht: Sechs Kilogramm. Die Hündin war aber über Jahre hinweg von ihren Haltern auf satte 19 Kilogramm fett gefüttert worden. Sie weigerten sich, den Hund in bessere Hände zu geben, sahen aber auch nicht ein, eine Diät durchzuführen. Dass der Fall nun fast vor Gericht gelandet wäre, ist einer aufmerksamen Nachbarin zu verdanken.

    Sie informierte den Amtstierarzt und erstattete Anzeige wegen Tierquälerei. Denn der Hund war nicht nur über die Maßen fett gefüttert worden, sondern fehlte auch die artgerechte Haltung. Der Amtstierarzt wurde von den Haltern beschimpft, ja sogar bedroht. Aufgrund dieser Beleidigungen, Drohungen und der Tierquälerei war den Hundehaltern ein Strafbefehl erteilt worden. Diesen akzeptierten sie aber nicht, so dass eine Gerichtsverhandlung stattfinden sollte. Diese scheiterte schlussendlich daran, dass die beiden Angeklagten nun doch ihre Strafe (80 Stunden gemeinnützige Arbeit) ableisten wollen.

    Was aus dem Hund wurde

    Nach langem hin und her wurde die Hündin der aufmerksamen Nachbarin „zur Entsorgung“ übergeben. Diese besuchte zunächst den Tierarzt, wo aufgrund der übermäßigen Verfettung nicht einmal mehr ein Herzton zu hören war. Mittlerweile hat die Hundedame aber bereits zehn Kilogramm abgenommen und freut sich über ein besseres Leben.

    Übergewicht und seine Folgen


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