Vergessen Sie bei der Pflege nicht die Pfoten Ihres Hundes

    Aus Mein-Hund.de

    Die Pflege der Pfoten

    Seine Füße tragen Ihren Hund durch sein Leben. Bitte schenken Sie ihnen die nötige Aufmerksamkeit und Schutz. Nur so fühlt sich Ihr treuer Begleiter rundum wohl, und Sie vermeiden langfristige Schädigungen und teure Tierarztbesuche. Denn in unserer modernen Umgebung lauern Gefahren für die kleinen Pfoten - Sie können sie bannen.

    Die Basics

    Die Krallen des Hundes müssen regelmäßig überprüft werden. Beim ersten Krallenschnitt kann der Tierarzt Sie unterstützen, wann benötigen die Krallen einen Schnitt? Wie schneidet man? Ab dann haben Sie selbst den Blick für den richtigen Zeitpunkt und können es mit einer geeigneten Krallenschere zuhause erledigen.

    Die Haare zwischen den Ballen sollten regelmäßig geschnitten werden. Am sichersten geht dies mit einer vorn abgerundeten Schere. Zu lange Haare zwischen den Ballen können Schmutz, aber auch Schnee und Eis festhalten. Dies kann beim Laufen schmerzen und die Freude am Spaziergang rauben. Kontrollieren Sie, ob sich kleine Steine, Scherben oder Grannen an den Ballen befinden und entfernen Sie diese sorgfältig.

    Die Ballen des Hundes sollten glatt und weich sein. Nicht nur, wenn sie rissig sind, sollten Sie sie mit einem guten Pfotenbalsam eincremen. Der Balsam sollte zur wöchentlichen Pflegeroutine gehören. Dies wird die Füße Ihres Hundes nicht verweichlichen, sondern pflegen und ihre Widerstandskraft erhöhen.

    Die größten Gefahren für die Pfotengesundheit

    Eigentlich ist der Hund nicht für das Leben in unserer oftmals unnatürlichen Umgebung gemacht. Lange Spaziergänge in Wald und Flur sind daher nicht nur für ihn und seine Pfoten, sondern auch für Sie und Ihr Gemüt eine wahre Wohltat! Dennoch lässt sich der Gang durch die Stadt nicht vermeiden, und hier lauern im Sommer einige Gefahren. Bei hohen Temperaturen verändert sich der Asphalt und kann Verbrennungen verursachen.

    Splitt kann zwischen den Ballen eingetreten werden. Scherben sind eine offensichtliche Gefahr, unterschätzt werden jedoch meist die sogenannten Grannen. Dies sind die kurzen oder langen Borsten an Getreiden und Süßgräsern. Oftmals mit Widerhaken ausgestattet, können sie bis unter die Haut dringen und schlimmstenfalls böse Entzündungen verursachen. Entfernen Sie nach dem Spaziergang Grannen mit einer Pinzette.

    Der größten Beanspruchung sind Hundepfötchen jedoch im Winter ausgesetzt. Kälte macht die Pfötchen rissig, Streusalz greift sie an. Eis verklumpt mit den Ballenhaaren und macht das Auftreten zur Tortur. Vermeiden Sie daher gesalzene Wege. Reinigen Sie nach dem Spaziergang die Pfoten mit klarem Wasser und trocknen Sie sie gut. Erneuern Sie den Schutzfilm mit gutem Pfotenbalsam. Sollte Ihr Hund zu den besonders empfindlichen Vertretern seiner Art gehören, gönnen Sie ihm ein paar Hundeboots. Gewöhnen Sie Ihren treuen Freund erst langsam in der vertrauten Umgebung an seine Schuhe oder Socken. Dann steht dem Winterspaß bei jedem Untergrund nichts mehr im Weg.

    Mit unseren Tipps zur Vorbeugung und Pflege kann ihr Hund nicht nur den Winter in vollen Zügen genießen, sondern wird immer gut "zu Pfote" sein.


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