Welche Rassen echte Familienhunde sind

    Aus Mein-Hund.de

    Fotolia 41818769.jpg Der Wunsch nach einem Hund, einem treuen Gefährten für einen selbst und natürlich auch den Nachwuchs wird in diesen Tagen immer größer. Längst ist bewiesen, dass der enge Kontakt zum Hund gerade für die Entwicklung der Kinder sehr positiv einzuschätzen ist. Früher wurden Hunde vor allem einem bestimmten Zweck dienend gezüchtet. Sie sollten zum Jagen, Hüten, Apportieren, Wachen usw. eingesetzt werden. Dementsprechend hart war die Auswahl der entsprechenden Hunde.

    Grundsätzliche Überlegungen vor dem Hundekauf

    An einen Familienhund, der vor allem Freude für die Menschen bringen sollte, war zu jener Zeit noch nicht zu denken. Dieser Anspruch wird erst heute zunehmend wichtiger. Aufgrund der bekannten Charakteristika der Rassehunde lässt sich hier noch am ehesten ein passender Familienhund finden. Dieser sollte aber auch genau zu den Hobbys und dem Freizeitverhalten der Familie passen. Die Anschaffung sollte wohl überlegt sein, dabei sind auch Kosten für den Tierarzt, die Hundesteuer, die Haftpflichtversicherung und vieles mehr zu berücksichtigen.

    Ferner sollten nur anerkannte, erfahrene Züchter gewählt werden, um genetisch bedingte Erkrankungen weitestgehend ausschließen zu können. Nicht zuletzt kann sogar der treueste Familienhund aggressiv werden, wenn er nicht genügend Zuwendung, Erziehung und Aufmerksamkeit bekommt. Und gerade mit der Erziehung muss bereits im Welpenalter begonnen werden.

    Welche Hunde eignen sich nun als Familienhunde?

    Es gibt eine ganze Reihe von Hunderassen, die sich hervorragend als Familienhunde eignen. Einige davon wollen wir hier kurz vorstellen:

    Der Golden Retriever

    Der Golden Retriever ist wohl der Inbegriff eines Familienhundes. Die großen, goldfarbenen Hunde sind bekannt dafür, dass sie leicht zu erziehen sind und ein ausgeglichenes und freundliches Wesen haben. Außerdem gelten sie als äußerst verträglich, insbesondere mit Kindern.

    Der sensible und sanfte Hund ist nicht unbedingt ein Ein-Mann-Hund, sondern kann sich auch in den Familienverbund optimal einfügen. Weder die Wachsamkeit, noch ein ausgeprägter Schutztrieb sind vorhanden, so dass der Goldie, wie er liebevoll genannt wird, auch mit den Kindern spazieren gehen kann, natürlich nie ohne Aufsicht durch einen Erwachsenen.

    Der Dalmatiner

    Auch der Dalmatiner kann ein guter Familienhund werden. Er zeichnet sich durch seine besondere Sensibilität aus, weshalb er eine konsequente, aber liebevolle Erziehung benötigt. Mit harten Maßnahmen erreicht man bei ihm nichts, außer seinen Sturkopf zu unterstützen.

    Im Allgemeinen gelten Dalmatiner als sehr verspielt, verträglich und lauffreudig, aber auch äußerst verschmust. Aufgrund der Lauffreudigkeit dürfen die täglichen Spaziergänge problemlos zwei Stunden und mehr betragen. Wird der Dalmatiner dauerhaft unterfordert, kann er aber durchaus zu Fehlverhalten, insbesondere zu Dominanzverhalten neigen. Deshalb sollte er nur von erfahrenen Hundeliebhabern angeschafft werden. Er ist im Haus sehr ruhig und anpassungsfähig, darf aber weder zu lange alleine bleiben, noch aus dem Kreis der Familie ausgeschlossen werden.

    Der Berner Sennenhund

    Als idealer Familienhund bietet sich zudem der Berner Sennenhund an. Sein Wesen wird als besonders gutmütig und sanft beschrieben. Getreu dem Motto „sanfter Riese“ ist der Berner Sennenhund in mancher Situation ein Riesenbaby. Setzen sich die Halter auf den Boden, wird der zu groß geratene Schoßhund schnell auf den Schoß klettern.

    Als treuer Begleiter will er vor allem eines: Seiner Familie gefallen. Allerdings ist er auch sehr wachsam und im Fall der Fälle wird er sein Rudel selbst unter größter Gefahr für das eigene Leib und Leben beschützen.

    Der Bernhardiner

    Auch der Bernhardiner gilt als sehr ruhig, ausgeglichen und zuverlässig. Bekannt ist er für seine Kinderliebe und die extreme Sanftmut. Mitunter wird er sogar als „tierischer Babysitter“ bezeichnet. Der Bernhardiner ist trotzdem wachsam und braucht viel Beschäftigung. Ebenso sollte ihm ein Garten oder eine große Wohnung zur Verfügung stehen. Eine Etagenwohnung ohne Aufzug ist hingegen nicht geeignet.

    Übrigens: Die vielen kleinen Hunde, wie die erschiedenen Terrier-Arten, eignen sich aufgrund ihrer starken Überdrehtheit und ihres Eigensinns weniger als Familienhunde.

    Copyright Bild: © Andres Rodriguez - Fotolia.com


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