Wie lässt sich gutes Hundefutter erkennen?

    Aus Mein-Hund.de

    Der Markt für Hundefutter ist schier unendlich groß. Da gibt es Trockenfutter, Nassfutter, Futterbestandteile fürs Barfen, Snacks und Kauartikel, Einzel- und Alleinfuttermittel und vieles mehr. Doch womit sollte man den eigenen Hund füttern? Die Entscheidung, ob Nass-, Trockenfutter oder Barfen die richtige Wahl ist, muss jeder für sich treffen, die Meinungen gehen hier weit auseinander. Bei jeder Variante sollte bei den Produkten jedoch auf zwei wesentliche Punkte geachtet werden:

    1. Futtermittelart
    2. Deklaration

    Bei der Futtermittelart unterscheidet man zwischen dem Alleinfuttermittel, das sämtliche für den Hund nötigen Inhaltsstoffe enthält, und dem Einzelfuttermittel. Letztere sind Futtersorten, die mit weiteren Produkten zu einer kompletten Mahlzeit zusammengestellt werden.

    Die Deklaration des Hundefutters

    Der zweite wichtige Faktor ist die Deklaration des Hundefutters. Hier wird nochmals in drei verschiedene Arten unterschieden:

    1. Geschlossene Deklaration
    2. Halboffene Deklaration
    3. Offene Deklaration

    Die offene Deklaration kann schon ein Anhaltspunkt für ein gutes Hundefutter sein. Denn einzig bei dieser Art der Deklaration werden wirklich alle Einzelbestandteile des Futters aufgelistet. Ausgenommen davon ist Wasser, das als Hilfsstoff zählt. Die Zusammensetzung des Futters wird dabei in absteigender Reihenfolge dargestellt. Demnach ist der Stoff, der als erstes aufgeführt wird, am häufigsten enthalten.

    Interessant ist auch der Fakt, dass das Gesetz erlaubt, ein Futter mit „Hühnchengeschmack“ anzubieten, selbst wenn kein Hühnchenfleisch darin enthalten ist, sondern der Geschmack lediglich über die Zusatzstoffe ins Futter gebracht wurde. Daher gilt: Bevor man sich für ein Hundefutter entscheidet, sollte die Zusammensetzung detailliert gelesen werden.

    Mit diesen einfachen Schritten lässt sich ein gutes Hundefutter finden

    Beim Kauf eines Hundefutters sollten Verbraucher auf folgende Punkte achten:

    • Offene Deklaration = Aufzählung aller Bestandteile inklusive Prozentangaben
    • Keine Zusatzstoffe enthalten, auch keine zugesetzten Nährstoffe, die bringen dem Hund nämlich wenig
    • Schonende Herstellung, so dass die natürlichen Nährstoffe aus den Rohstoffen erhalten bleiben
    • Fleischgehalt mit mindestens 60 Prozent
    • Keine Konservierungsstoffe
    • Keine Farbstoffe
    • Keine chemischen Zusätze

    Hundefutter, die all diese Anforderungen erfüllen, sind allerdings selbst im Zoofachgeschäft oft nur schwer zu finden. In der Regel handelt es sich dabei um preisintensive Produkte, die die breite Masse nicht ansprechen. Daher werden sie häufig direkt vom Hersteller über dessen Onlineshops angeboten, wie es etwa beim Platinum Trockenfutter der Fall ist, welches allerdings wesentlich weniger trocken ist, als es den Anschein hat. Hier stimmt nicht nur die Deklaration, sondern insbesondere der Fleischanteil, der mit 70 Prozent angegeben wird.

    Hundefutter – dem Hund muss es schmecken

    Doch was bringt das beste Hundefutter, wenn es dem eigenen Vierbeiner nicht schmeckt? Deshalb gilt: Der Hund sollte selbst „gefragt“ werden. Futtersorten, die er zu gerne stehen lässt, scheinen seinem Geschmack nicht zu entsprechen. Hier sollte nach einer Alternative gesucht werden. Meist wissen Hunde sehr genau, was ihnen bekommt und was nicht.

    Zudem ist es wichtig, dass der Hund das Futter verträgt. Gute Indikatoren dafür sind die Konsistenz beim Kotabsatz sowie eventuelle Blähungen. Diese sollten bei einem guten Hundefutter nicht auftreten, ebenso wie zu flüssiger oder fester Kot. Auch sehr häufiger Kotabsatz kann dafür sprechen, dass das Futter nicht ordentlich verwertet, sondern lediglich durch den Körper geschleust wird.


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