Winterzeit ist Zeit der Hitze

    Aus Mein-Hund.de

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    Rüdenbesitzer kennen das Problem in diesen Tagen mit Sicherheit. Läufige Hündinnen, soweit das Auge reicht. Und kaum ist die Läufigkeit einer Hündin aus der Nachbarschaft abgehakt, beginnt die Nächste. Experten geben immer wieder an, dass sich die Hündinnen mit der Hitze sogar anstecken können. Diese Zeit ist weder für Rüde noch für Hündin oder deren Besitzer angenehm. Dabei dürfen sich Besitzer von Hündinnen noch freuen, tritt das "Problem" doch nur ein bis zwei Mal pro Jahr auf. Rüdenbesitzer haben es da mitunter schon schwerer.

    Wenn in der Nachbarschaft sehr viele Hunde leben, wie es in großen Wohngebieten heute der Fall ist, dann schwirren fast ganzjährig läufige Hündinnen um die empfindliche Rüdennase. An ein "Zur-Ruhe-Kommen" ist da weder für Hund noch Halter zu denken.

    Wie reagieren Rüden?

    Rüden reagieren sehr unterschiedlich auf läufige Hündinnen in ihrer Umgebung. Es gibt durchaus einige Rüden, die einfach ihren gewohnten Alltag weiter leben. Andere Rüden sind jedoch mit einem sehr starken Sexualtrieb ausgestattet. Da reicht es, wenn die Hündin nur an der Wohnung oder am Haus vorbei läuft. Selbst bei geschlossenem Fenster hält das viele Rüden nicht davon ab, das volle Programm des Verliebtseins an den Tag zu legen, das sich wie folgt äußert:

    • massive Unruhe, auch wenn der Rüde sonst sehr ruhig ist und viel schläft,
    • ständiges Winseln und Drängen, nach draußen zu gehen,
    • unruhiges Umherlaufen,
    • anhaltendes, tiefes Heulen, das durchaus an das klassische Wolfsgeheul erinnern kann,
    • kaum oder gar nicht mehr fressen

    Was kann man dagegen tun?

    Zunächst einmal gibt es keine Möglichkeit, den Sexualtrieb des Hundes einfach auszuschalten. Eine Kastration ist oft die einzige Möglichkeit, wobei hier nicht garantiert werden kann, dass sich das Verhalten ändert. Hat der Rüde erst einmal herausgefunden, wie es ist, „verliebt“ zu sein, kann er dieses Verhalten selbst nach der Kastration oder mit einer entsprechenden Hormonspritze noch zeigen. Diese Möglichkeit sollte zudem nur dann in Betracht gezogen werden, wenn der Rüde wirklich leidet. Andernfalls muss der Besitzer einfach durch diese Zeit durch.

    Im Freien sollte man Hündinnen aus dem Weg gehen, in der Regel weiß man, welche Hündin gerade heiß ist. Bei unangeleinten heißen Hündinnen sollte man einen großen Bogen machen und den Besitzer unermüdlich darauf hinweisen, seine Hündin doch anzuleinen. Auch der eigene Rüde sollte in dieser Zeit angeleint bleiben. Alternativ kann man direkt in den Wald fahren, um den Hund aus der "Gefahrenzone" herauszuholen. Und zuletzt bleibt die Hoffnung, dass in ein paar Wochen die große Hitzewelle wieder vorbei sein und der Rüde damit auch wieder sein sonniges Gemüt an den Tag legen wird.


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