Zecken und Parasiten - was tun

    Aus Mein-Hund.de

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    Wie Sie lästige Blutsauger beim Hund wirksam bekämpfen

    Was kann schöner sein, als die Wange ans weiche Fell seines Hundes zu schmiegen oder mit ihm auf dem Sofa zu kuscheln? Nähe spielt im Zusammenleben von Mensch und Hund heute eine große Rolle. Zecken, Flöhe und andere Parasiten können das harmonische Miteinander jedoch erheblich beeinträchtigen – und sogar die Gesundheit gefährden.

    Wenn der Vierbeiner sich fieberhaft kratzt oder ins Fell beißt, steigt der Puls von Hundehaltern sprunghaft an – denn oft sind Parasiten die Ursache. Bekämpft man Milben, Läuse & Co. nicht schnell und effektiv – zum Beispiel mit einem biologischen Insektenspray -, können sie sich mit atemberaubender Geschwindigkeit vermehren. Die kleinen Quälgeister sind jedoch nicht nur unangenehm, sondern auch eine Gefahr für die Gesundheit. Durch Zecken beispielsweise können Hunde mit Krankheiten wie Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose, FSME und Anaplasmose infiziert werden. Flöhe lösen häufig Allergien aus und übertragen Bandwürmer.

    Welche Parasiten können Hunde befallen?

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    Ektoparasiten leben grundsätzlich auf ihrem Wirt – also in seinem Fell, auf seiner Haut oder in den oberen Hautschichten. Wie Zecken saugen auch Flöhe und Läuse Blut, während Milben sich vorwiegend von Hautzellen ernähren. Die meisten Parasiten verursachen einen unerträglichen Juckreiz und werden deshalb vom Hundehalter schnell bemerkt. Zecken dagegen bleiben im dichten Fell oft lange Zeit unentdeckt - und das Risiko der Krankheitsübertragung nimmt mit der Dauer, die eine Zecke das Blut ihres Wirtes saugt, zu. Ein wirksamer Parasitenschutz zur Vorbeugung ist deshalb besonders wichtig.

    Welche Zeckenarten gibt es?

    Weltweit gibt es etwa 900 verschiedene Zeckenarten; bei uns in Deutschland ist in erster Linie der Gemeine Holzbock (Ixodes Ricinus) verbreitet. Aber auch die Auwaldzecke findet man immer öfter. Diese Zeckenart ist besonders gefährlich, da sie häufig mit dem Babesiose-Erreger infiziert ist. Hat die Zecke einen Wirt gefunden, ritzt sie mit ihrem widerhakenbesetzten Stechapparat und ihren scherenartigen Mundwerkzeugen die Haut auf und saugt sich fest. So hängt sie bis zu 15 Tage am Hund und fällt erst ab, wenn sie vollgesaugt ist. Besonders wohl fühlen sich diese Parasiten an Körperstellen wie den Achselhöhlen, den Innenseiten der Oberschenkel oder dem Genitalbereich des Hundes.

    Wie kann man Zecken & anderen Parasiten wirksam vorbeugen?

    Im Sommer nach Regen sind Zecken besonders aktiv, denn sie bevorzugen ein feucht-warmes Klima. Das heißt aber nicht, dass man an kalten, trockenen Tagen vor ihnen sicher ist: Diese Parasiten sind ausgesprochen widerstandsfähig – unter Laborbedingungen können sie von einer einzigen Blutmahlzeit bis zu 10 Jahre leben. Hauptsaison haben die Blutsauger jedoch von April bis Oktober – hier sind die klimatischen Bedingungen für sie am besten. Während der Zeckensaison sollten Hundehalter ihr Tier möglichst nicht ständig ins hohe Gras oder Unterholz lassen. Sinnvoll ist die Anwendung eines modernen, natürlichen Parasitenschutz-Präparats zur Vorbeugung - ganz ohne Chemiekeule. Mit der Parastop-Serie bietet der BARF-Spezialist Tackenberg wirksame Produkte zum Schutz vor Parasiten. Für Hunde, Katzen und andere Haustiere.

    Wie entfernt man eine Zecke beim Hund richtig?

    Hat der Hund sich doch einmal eine Zecke eingefangen, sollte sie schnell und fachmännisch entfernt werden. Wichtig: Hände weg von Hilfsmitteln wie Alkohol, Nagellackentferner, Klebstoff oder Öl! Ideal zur Entfernung sind Zeckenhaken oder Zeckenzangen, die jeder Hundehalter im Haus haben sollte. Der kleine Schmarotzer wird umfasst, festgehalten und in einer langsamen Drehbewegung hinaus gezogen. Es empfiehlt sich, die Einstichstelle danach zu desinfizieren. In den nächsten Tagen sollten Hundehalter ihren Vierbeiner im Auge behalten, um eine mögliche Veränderung an seinem Verhalten frühzeitig bemerken und gegebenenfalls einen Tierarzt aufsuchen zu können.

    Copyright Bild: 1)kamontad123, Fotolia.de; 2)Michael Ludwiczak, Fotolia.de


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